Direkte Nähe zum Campus Neues Studentenwohnheim in der Lingener Ottostraße

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Sie stellten das neue Studentenwohnheim vor: (von links) Johannes Baune (kaufmännischer Geschäftsführer Stephanswerk), Eva Schumacher (Hochschulpastoral), Dechant Thomas Burke, Bauleiter André Backers, sowie Philipp Wilken und Christine Funke vom Stephanswerk. Foto: Wilfried RoggendorfSie stellten das neue Studentenwohnheim vor: (von links) Johannes Baune (kaufmännischer Geschäftsführer Stephanswerk), Eva Schumacher (Hochschulpastoral), Dechant Thomas Burke, Bauleiter André Backers, sowie Philipp Wilken und Christine Funke vom Stephanswerk. Foto: Wilfried Roggendorf

wrog Lingen. In der Ottostraße in Lingen entsteht ein neues Studentenwohnheim. Zum 1. Juli 2018 sollen die 31 Zimmer in sechs Wohngruppen bezugsfertig sein.

Bauherr ist das Stephanswerk, die Wohnungsbaugesellschaft des Bistums Osnabrück. Rund 2,2 Millionen Euro investiert die Gesellschaft in das Wohnheim. „Es ist das erste katholische Studentenwohnheim in Lingen, steht aber jedem offen“, betonte Johannes Baune, kaufmännischer Geschäftsführer des Stephanswerks, jetzt bei der Vorstellung des Projektes. Das neue Wohnheim solle das in Lingen vorhandene Angebot ergänzen. Es sei als „Haus des Lernens“ gedacht. Daher könnten auch Schüler und Auszubildende dort ein Zimmer mieten.

Drei Zimmer für Rollstuhlfahrer geeignet

Deren Ausstattung erläuterte Bauleiter André Backers: „Jedes der zwischen 31 und 41 Quadratmeter großen Zimmer verfügt über ein eigenes Bad und einen Einbauschrank.“ Auch die Leuchten seien montiert. „Schnelles Internet und in jedem Zimmer ein Telefon, mit dem europaweit kostenlos telefoniert werden kann, sind ebenfalls vorhanden. Für jede der zwischen drei und sieben Zimmer großen Wohngruppen gebe es einen Gemeinschaftsraum mit Küche und Sitzecke sowie einen Abstellraum mit Waschmaschine und Trockner. „Drei Zimmer sind in dem barrierefreien Wohnheim, auch dank eines Aufzuges, für Rollstuhlfahrer geeignet“, betonte Backers.

Besondere Paketstation

Das Wohnheim verfügt laut dem Bauleiter über einen abschließbaren Fahrradschuppen und 14 Pkw-Stellplätze. „Eine Besonderheit ist eine Paketstation, auf die alle großen Paketdienste Zugriff haben“, hab Backers hervor. So brauche niemand auf ein Paket zu warten oder es beim Nachbarn abholen. „Jeder Bewohner kann aber auch einem Bekannten oder beispielsweise seiner Apotheke einen Code generieren. Dann können diese auch etwas für den Empfänger in die Paketstation legen“, erläuterte Backers.

Monatsmiete ist „all inclusice“

Die Monatsmiete schwankt je nach Raumgröße zwischen 370 und 420 Euro. „Damit orientieren wir uns am vorhandenen Angebot“, betonte Baune. In der Miete enthalten seien sämtliche Kosten für Energie, Wasser, Kommunikation und Pflege der Außenanlagen. Alles, was der Student noch selber reinigen muss, ist seine eigene Bude. Und das kann man von ihm wohl erwarten.“ Für die Pflege der Anlagen und kleinere Reparaturen habe das Stephanswerk glücklicherweise ein Hausmeisterpärchen aus der Nachbarschaft gefunden.

Büro für die Pastoralreferentin

In dem nach Oscar Romero, 1980 ermorderter Erzbischof von San Salvador, benannten Haus wird auch Pastoralreferentin Eva Schumacher ein Büro beziehen. Neben ihrer Tätigkeit in der Lingener Pfarrei St. Bonifatius ist sie auf dem Campus Lingen auch für die Hochschulpastoral zuständig. „Über Eva Schumacher stellen wir die Verbindung zur Jugendkultur in der Stadt her. Auch dies ist eine Aufgabe der Kirche“, sagte Dechant Thomas Burke. Schumacher selbst erwartet von der Nähe zu den Bewohnern des Oscar-Romero-Hauses einen direkteren Zugang zu den Studierenden des Campus Lingen.

Ansprechpartner für die Vermietung ist Philipp Wilken vom Stephanswerk, Tel. 0541/35798-46, E-Mail wilken@stephanswerk.de.


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