Langeoog als Beispiel Grüne beantragen Becher-Mehrwegsystem für Lingen

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Die Lingener Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Einführung eines Becher-Mehrwegsystems. So soll der Müllproduktion durch Einwegbecher entgegengewirkt werden. Foto: Jan Woitas/dpaDie Lingener Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Einführung eines Becher-Mehrwegsystems. So soll der Müllproduktion durch Einwegbecher entgegengewirkt werden. Foto: Jan Woitas/dpa

pm/jleh Lingen. Mehrweg anstatt Einweg: Die Lingener Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt eine Einführung eines Becher-Mehrwegsystems. Dieses ist jüngst auf der Insel Langeoog umgesetzt worden und dient laut Mitteilung der Grünen-Fraktion somit auch als Beispiel für Lingen, um der Müllproduktion durch Einwegbecher entgegenzuwirken.

Laut einer Pressemitteilung der Inselverwaltung werden in Deutschland stündlich 320.000 Kaffeebecher entsorgt. Um zu einer Minderung beizutragen, sei auf Langeoog deshalb nun ein neues Becher-Mehrwegsystem eingeführt worden. Die bisherige Bilanz könne sich sehen lassen, heißt es weiter. Binnen kurzer Zeit seien die Mehrweg-Becher ausverkauft gewesen. Die neuen Becher bestünden aus natürlichen Rohstoffen, seien spülmaschinenfest, wärmebeständig, biologisch abbaubar und würden in Deutschland hergestellt. Anstatt eines Einwegbechers könne der Becher mehrfach mit Kaffee oder Kaltgetränken wieder aufgefüllt werden.

Fair-Trade-Stadt seit 2015

Diesem Nachhaltigkeitskurs auf Langeoog möchten die Lingener Grünen folgen. In einem Schreiben von Ratsherr Michael Fuest an Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone beantragt der Grünen-Fraktionsvorsitzende, dass die Stadt einen „Kaffee-to-go“-Becher in Auftrag gibt. Dies sei ein Schritt, um der „Intention einer ‚Fair-Trade-Stadt‘ näherzukommen“. Eine Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden, dem LWT oder örtlichen Bäckereien sei denkbar. Lingen ist im Februar 2015 erstmalig zur „Fair-Trade-Stadt“ ernannt worden.


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