Schwächen im Abschluss Nordhorn-Lingen verliert 20:26 in Lübeck

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Deutlich mit 20:26 verlor die HSG Nordhorn-Lingen mit Patrick Miedema  beim VfL Lübeck-Schwartau. Foto: ScholzDeutlich mit 20:26 verlor die HSG Nordhorn-Lingen mit Patrick Miedema beim VfL Lübeck-Schwartau. Foto: Scholz

Lübeck. Deutlich mit 20:26 (9:12) hat Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen am Freitagabend beim Tabellendritten VfL Lübeck-Schwartau verloren. Vor 1911 Zuschauern gerieten die Gäste bereits früh in Rückstand.

Damit bauten die heimstarken Gastgeber, die in der „Hansehölle“ in dieser Saison gerade vier Punkte abgegeben und nur ein einziges Spiel verloren haben (21:28 trotz 12:11-Pausenführung gegen DJK Rimpar am elften Spieltag) ihre gute Position auf Tabellenplatz drei aus. Das Zwei-Städte-Team hat die Gastspiele in Lübeck in schlechter Erinnerung: Dort gab es zuletzt deutliche Niederlagen: 22:28 in der vergangenen Serie, 18:27 in der Saison zuvor. Die HSG gewann zuletzt am 24. Mai 2015 mit 31:18 in Schleswig-Holstein.

Schlechter Start

Nordhorn-Lingen erwischte in der Hansehalle einen schlechten Start. Den 0:1-Rückstand durch den polnischen Nationalspieler Pawel Genda konterte Kreisläufer Luca de Boer, der allerdings umknickte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Kreisläufer Toon Leenders musste durchspielen. Nach genau 67 Sekunden glichen die Gäste also aus. Doch der nächste Treffer durch Patrick Miedema fiel erst rund 13 Minuten später. Zwischenzeitlich hatten die heimstarken Schleswig-Holsteiner mehrfach nachgelegt. Das Zwei-Städte-Team, das zuvor eine Auszeit genommen hatte, lag 2:7 zurück.

Tor-Bann zunächst gebrochen

Damit war der Tor-Bann der Niedersachsen zunächst gebrochen. Es schien, als könnten sie eine Aufholjagd starten. Denn mit drei weiteren Treffern verkürzten sie auf 5:7 und waren nach gut 18 Minuten wieder dran. Doch der Gast legte nicht mehr so entschlossen nach, zeigte Defizite im Abschluss. Dennoch lag er zur Pause nur mit 9:12 zurück. Pavel Mickal verwandelte Sekunden vor dem Pfiff einen Siebenmeter.

Auf 11:13 dran

Nach dem Seitenwechsel kam die HSG sogar bis auf zwei Treffer ran, blieb dann aber wieder minutenlang ohne Torerfolg. Vor allem aus der zweiten Reihe traf das Zwei-Städte-Team zu selten, scheiterte immer wieder am Torwart Dennis Klockmann und musste sich am Ende 20:26 geschlagen geben. „Ein verdienter Sieg für Lübeck-Schwartau“, bekannte Trainer Heiner Bültmann, der mit zwei schlechten Phasen in jeder Halbzeit haderte.

Sonntag gegen Essen

Dem Zwei-Städte-Team bleibt nur wenig Zeit zum Verschnaufen. Denn bereits am Sonntag findet der zweite Teil des Doppelspieltags statt: TuSEM Essen gibt um 17 Uhr in der Lingener Emslandarena seine Visitenkarte ab.


Lübeck-Schwartau - HSG Nordhorn-Lingen 26:20 (12:9)

VfL Lübeck-Schwartau: Mallwitz, Klockmann; Glabisch, Lauenroth (1), Genda (8), Akerman, Warschul (1), Schult, Damm (6/4), Köhler (4), Schrader, Claasen, Schlichting, Bruhn (1), Metzner (5).

HSG Nordhorn-Lingen:Kaleun, Buhrmester; Verjans (1/1), Heiny, Leenders (1), Mickal (6/5), Miedema (1), Fraatz, de Boer (1), Vorlicek (4), Wiese (3), Smit (3).

Zuschauer: 1911

Schiedsrichter: Pawel Fratczak (Kamp-Lintfort) / Paulo Ribeiro (Diepholz)

Spielfilm: 3:1 (4.), 5:1 (10.), 6:1 (12.), 7:2 (15.), 7:5 (19.), 9:6 (23.), 11:7 (26.), (Hz.) – 13:11 (33.), 16:12 (36.), 18:12 (40.), 20:12 (45.), 22:16 (51.), 22:17 (55.), 26:20 (E).

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