Elf Schulen dabei 25. Schulschwimmmeisterschaft des SV Blau-Weiß in Lingen

Von Lida Mehri


lime Lingen. Zum 25. Mal hat jetzt der Lingener Sportverein Blau-Weiß die Schulschwimmmeisterschaft im Linus ausgerichtet. Sieben Grund- und vier weiterführende Schulen haben am sportlichen Wettbewerb teilgenommen.

Um 8.30 Uhr am Samstagmorgen wurde die 25. Schulmeisterschaft vom Bundesabgeordneten Albert Stegemann, der seit etwa fünf Jahren selbst Mitglied im Sportverein Blau-Weiß ist, eröffnet. In der Schwimmhalle des Linus versammelten sich Schüler, aber auch Familienmitglieder, Freunde und Lehrer waren zur Unterstützung gekommen. Nachdem auch 1. Vorsitzender Norbert Klein alle Anwesenden begrüßt hatte, konnte es loslegen: Aufgeteilt war die Meisterschaft in zwei Abschnitte. Im ersten Abschnitt bewiesen 230 Grundschüler ihr Können im 25-Meter-Brustschwimmen sowie im Freistil. Im zweiten Abschnitt waren 155 Fünft- bis Achtkl ässler dran. Zum Abschluss traten die Schulen im Staffelschwimmen gegeneinander an.

Echte Wettbewerbsbedingungen

Pro Durchgang schwammen drei bis vier Kinder eine Bahn auf Zeit. Allerdings wurde streng darauf geachtet, dass nur Schüler des selben Geburtsjahres gegeneinander schwammen. „Wie beim Profischwimmen“, so Sabine Quednau. Quednau, die unter anderem die Seniorengruppe trainiert, ist bereits seit 42 Jahren Mitglied im Verein und war damit schon bei der allerersten Schulschwimmmeisterschaft dabei. Sie erklärt jedoch, dass Vereinsmitglieder im Wettbewerb nicht unbedingt einen Vorteil haben müssen. „Brustschwimmer werden mit dem Talent geboren“, so Quednau. Die Technik des Kraulens könne hingegen durch Training geübt und verbessert werden, meint die erfahrene Schwimmerin.

Ohne Unterstützung wäre die Veranstaltung nicht möglich

Wie auch die letzten Male, wurde die Veranstaltung ehrenamtlich von den Mitgliedern des SV Blau-Weiß vorbereitet und organisiert, berichtet Stegemann. Ein besonderer Dank ginge außerdem an die Stadt Lingen, welche die Hallenmiete übernahm, und der Volksbank Lingen, die seit Jahren die Meisterschaft finanziell unterstützt, so Stegemann. „Ohne diese Unterstützung wäre es uns nicht möglich, diesen Wettkampf auszurichten“, betonte Norbert Klein.

Keine Teilnahmepflicht für Schüler

Eine Teilnahmepflicht gab es nicht. Schwimmen durften all diejenigen Schüler, die Spaß daran haben, erzählte die Lehrerin der Overbergschule, Doris Krämer. „Die einzige Bedingung ist natürlich, dass die Kinder schwimmen können“, bemerkte sie. Gemeinsam mit 33 Kindern übte sie im Vorfeld des Wettbewerbs im Schwimmunterricht. Mit Erfolg: Zum Abschluss der Meisterschaft durfte sich die Overbergschule über den Sieg im Staffelschwimmen freuen. Auch im nächsten Jahr dürfen sich die Schüler und Schülerinnen auf die 26. Schulschwimmmeisterschaft des SV Blau-Weiß freuen.