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13.04.2018, 14:21 Uhr KOMMENTAR

Kivelingsfest mögliches Kulturerbe: Darauf ein dreifaches Civis…

Kommentar von Thomas Pertz

Dem neuen Ehrenmitglied der Lingener Kivelinge, Markus „Medicus“ Vedder (Mitte), gratulierten 2017  Kommandeur Nils Deymann (links) und Laudator Matthias Göken. Foto: Wilfried RoggendorfDem neuen Ehrenmitglied der Lingener Kivelinge, Markus „Medicus“ Vedder (Mitte), gratulierten 2017 Kommandeur Nils Deymann (links) und Laudator Matthias Göken. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Auch wenn es erst einmal ein Vorschlag ist und noch keine Entscheidung: Allein, dass das Kivelingsfest in Lingen zum Kreis der Anwärter zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Kulturerbes der Vereinten Nationen zählt, stellt eine herausragende Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der unverheirateten Bürgersöhne der Stadt dar.

Und ihrer zahlreichen Unterstützer im Förderverein sowie bei Rat und Verwaltung der Stadt Lingen.

Die Kivelinge sind der unverwechselbare Werbeträger der Stadt. Übrigens auch zwischen den Festjahren, wie alleine die unzähligen Stadtführungen und andere Werbeauftritte für die Kommune beweisen.

Ihr großes Fest – das nächste Spektakel ist Pfingsten 2020 – ist außerdem kein Party-Selbstzweck, sondern aus Verbundenheit zur Heimatstadt ein Geschenk an deren Bürger. Und ein Ereignis mit Niveau, das Tradition und Stadtgeschichte hoch hält und das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl in der Bürgerschaft sichtbar macht. Darauf natürlich ein dreifaches „Civis, civis, civibus.“


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