Versammlung in Lingen Maschinenring spendet 4000 Euro für Hospiz in Thuine

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Mit einer Spende über 4000 Euro unterstützen der Maschinenring und der Betriebshilfsdienst Emsland die Arbeit des Hospiz St. Veronika in Thuine: (von links) Christian Schlütken, Ludwig Degen, Hermann Wulkotte, Anke Robbe und Alois Teipen. Foto: Heinz KrüsselMit einer Spende über 4000 Euro unterstützen der Maschinenring und der Betriebshilfsdienst Emsland die Arbeit des Hospiz St. Veronika in Thuine: (von links) Christian Schlütken, Ludwig Degen, Hermann Wulkotte, Anke Robbe und Alois Teipen. Foto: Heinz Krüssel

Lingen. Eine Spende in Höhe von 4000 Euro haben die Mitglieder des Maschinenringes und Betriebshilfsdienstes Emsland während der Jahreshauptversammlung in Lingen an Anke Robbe, Leiterin des Hospiz St. Veronika Thuine, überreicht.

Nach Aussage des Vorsitzenden Ludwig Degen handelt es sich um den Erlös aus der Jubiläumsfeier anlässlich des 50-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr. „Wir hatten die mehr als 600 Festgäste und Mitglieder gebeten, auf Präsente zu verzichten und stattdessen eine Spende zugunsten der Arbeit des Thuiner Hospizes angeregt“, erinnerte Degen. Insgesamt kamen so 3250 Euro zusammen. Der Maschinenring und Betriebshilfsdienst habe den Betrag auf 4000 Euro aufgerundet.

Dank an Organisatoren des Jubiläumsfestes

Rückblickend auf die Jubiläumsfeier im großen Festzelt auf dem Sportplatz in Bawinkel erinnerte Ludwig Degen an ein tolles Fest. Dank galt allen Mitgliedern und Mitarbeitern, die an der Organisation beteiligt waren.

„Respektvolle Betreuung in der letzten Lebensphase“

Danke für die finanzielle Unterstützung der Arbeit des Hospiz St. Veronika sagte Anke Robbe. Die Hospizleiterin stellte die spezialisierte Pflegeeinrichtung vor. „Es ist uns ein Anliegen, den schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine respektvolle, umfassende und kompetente Betreuung zu ermöglichen.“

Angehörige können in die Betreuung eingebunden werden

Auf Wunsch könnten Angehörige in die Betreuung mit eingebunden werden. Sie könnten auch selbst Unterstützung und Begleitung in dieser schweren Phase des Lebens finden. Nach Darstellung von Anke Robbe wird der Tagessatz für Pflege und Versorgung im Hospiz zu 95 Prozent von den Krankenkassen übernommen. Die restlichen Kosten bringe das Hospiz ausschließlich über Spendeneinnahmen auf.

Mitgliederzahl mit 814 konstant geblieben

Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung stand unter anderem der Geschäftsbericht für das aktuelle Geschäftsjahr. Geschäftsführer Hermann Wulkotte stellte fest, dass die Mitgliederzahl mit 814 konstant geblieben sei. Insgesamt würden rund 43.000 Hektar Betriebsfläche betreut.

Probleme beim Betriebshilfsdienst

Der Einsatz der Betriebshelfer sei inzwischen problematisch, zumal immer weniger gut ausgebildete junge Landwirte bereit seien, sich für den Betriebshilfsdienst zu engagieren. Wulkotte rief zum Umdenken auf. Andernfalls müssten mangels personeller Möglichkeiten die Wünsche der von Krankheit betroffenen Familien abgelehnt werden.

Jahrzehntelanger Einsatz

Personelle Veränderungen gab es für die turnusmäßig anstehenden Vorstands- und Beiratswahlen. Ludwig Degen dankte den ausscheidenden Mitgliedern für den zum Teil jahrzehntelangen Einsatz für die landwirtschaftlichen Mitgliedsbetriebe.

Christian Schlütken neu im Vorstand

In ihren Vorstandsämtern wurden Ludwig Degen, Karl-Heinz Peterberns und Hermann Wilde bestätigt. Franz-Josef Schulte-Weß verzichtete auf eine erneute Kandidatur. Für ihn wurde Christian Schlütken aus Handrup in den Vorstand gewählt. Aus dem Beirat sind Gerhard Fangmeyer und Thomas Schütte ausgeschieden. Dem Gremium gehört weiterhin Markus Holtgers sowie zudem Johannes Over aus Dalum, Michael Pott aus Wachendorf und Sven Foppe aus Biene an.


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