Mit Leidenschaft im Amt Neuer Asta-Vorstand am Campus Lingen will vernetzen

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Safak Isik ist seit dem neuen Semesterauftakt im März Asta-Vorstand am Campus Lingen. Im Fokus steht für ihn die Vernetzung von Instituten und Studierenden. Foto: Jessica LehbrinkSafak Isik ist seit dem neuen Semesterauftakt im März Asta-Vorstand am Campus Lingen. Im Fokus steht für ihn die Vernetzung von Instituten und Studierenden. Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. Wenn man Safak Isik trifft, merkt man direkt: Der 20-Jährige weiß, was er tut. Vom Studierendenparlament ist der Student für Wirtschaftsingenieurwesen zum neuen Asta-Vorstand der Hochschule Osnabrück gewählt worden. Weshalb er sich am Campus Lingen für seine Kommilitonen engagiert, berichtet der Ankumer im Interview.

Warum wolltest du dich im Asta beteiligen beziehungsweise im Vorstand tätig werden?

Der Posten im Vorstand ist mehr so eine Sache, die die Koordination und die Organisation des Astas generell betrifft. In meinen Augen geht es dabei um die Aufgabe, die verschiedenen Gremien des Standortes miteinander zu vernetzen – und das finde ich persönlich sehr wichtig. Mir gefällt es überhaupt, zu organisieren und Leute miteinander zu verknüpfen, sodass sie nicht nur innerhalb ihrer Studiengänge miteinander zu tun haben, sondern auch einmal ihre Scheuklappen öffnen und sehen, dass es da noch andere Menschen gibt, mit denen man sich unterhalten kann.

Warst du vorher auch schon in einem Gremium tätig oder an der Hochschule engagiert?

Ich bin jetzt im zweiten Semester. Das heißt, vorher konnte ich keine Gremienarbeit machen, da ich frisch angefangen habe. Aber ich habe Sven Hermeling, meinen Vorgänger, schon das ganze erste Semester über begleitet, habe auch bei einzelnen Projekten im Hintergrund mitgeholfen und so angefangen, Leute kennenzulernen. Angefangen hat der Weg für mich aber eigentlich schon in der Oberstufe und an der Realschule als Jahrgangssprecher oder Schülersprecher.

Gibt es irgendetwas, mit dem du dich momentan speziell beschäftigst?

Etwas, das immer wieder fortlaufend unser Referat beschäftigt, ist der Hochschulball. Der muss sehr früh vorausgeplant werden, allein durch Terminfindungen mit der Band, für die Halle, den Fotografen bis hin zur Security. Wir planen sogar schon für die nächsten Jahre. Dementsprechend beschäftigt es einen immer wieder etappenweise.

Habt ihr für den Hochschulball vielleicht etwas Neues geplant?

Etwas Neues haben wir tatsächlich vor. Aber das ist eine kleine Überraschung. Ansonsten soll es natürlich wieder ein schicker Abend werden, wie es sich für einen Hochschulball gehört.

Wie sehr nimmt dich dein Amt über die Hochschulzeit hinaus privat ein?

Es ist immer das, was man selbst daraus macht. Man kann es natürlich auf das Minimalste beschränken oder man geht da wirklich mit Herzblut ran, was in meinen Augen dazugehört, um die Belange der Studierenden und die Qualität am Campus zu verbessern. Eine gewisse Grundmotivation gehört also dazu, da man auch in seiner Freizeit eventuell mal ein paar Stunden nach Osnabrück fährt, um dort die anderen Kollegen zu treffen.

Aber es macht dir nichts aus?

Nein. Es macht mir definitiv nichts aus, weil ich mit Leidenschaft dabei bin.

Du hast von den Belangen der Studierenden gesprochen. Häufen sich bestimmte Belange oder Anfragen?

Ja. Das gibt es immer wieder. Vor allem hören wir das momentan verstärkt aus Osnabrück, was die Probleme mit der Wohnungssituation und den Mietpreisen betrifft. Das ist ein heikles Thema, das wir in den Fokus nehmen – ebenso wie das Semesterticket.

Gibt es für dich auf dem Campus noch etwas, das du verbessern möchtest?

Das ist auch etwas, das mein Vorgänger schon gestartet hat. Ich hatte am Anfang angesprochen, was fehlt: die Vernetzung zwischen den Gremien, Instituten und Studiengängen. Ich war kürzlich bei den Mentoren der dualen Studiengänge, um deren Planung zu hören und wie sie versuchen, ihre Studierenden auch außerhalb des normalen Studienlebens über Veranstaltungen zu bereichern. Wenn dort eine Veranstaltung stattfindet, wollen wir daran arbeiten, dass auch die anderen Institute teilnehmen, um einmal etwas anderes zu entdecken, als nur den eigenen Studiengang.


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