Begleitung im Rettungsdienst Dr. Grambach neuer Vereinsarzt der DLRG Lingen

Die Mitglieder der DLRG Lingen trafen sich zu ihrer Jahreshauptversammlung im Haus der Vereine in Reuschberge. Foto. DLRGDie Mitglieder der DLRG Lingen trafen sich zu ihrer Jahreshauptversammlung im Haus der Vereine in Reuschberge. Foto. DLRG

Lingen. Der neue Vereinsarzt der DLRG Lingen heißt Dr. Philipp Grambach. Er stellte sich in der Jahreshauptversammlung im Haus der Vereine im Stadtteil Reuschberge vor.

Laut Pressemitteilung des Vereins wird Grambach die weitere Entwicklung der DLRG im Rettungsdienst und in der Ausbildung begleiten. Die Erste Vorsitzende Tanja Hille lobte die Vielseitigkeit der Ortsgruppe sowie die hohe Motivation und das Engagement jedes aktiven Mitgliedes.

Qualifikation wird im Verein großgeschrieben

Besonderes Augenmerk legt Hille auf intensive Förderung und eine effiziente Aus- und Weiterbildung der Helfer und des Helfernachwuchses. Schließlich stehe die DLRG immer wieder vor der Herausforderung, den natürlichen Fortgang von qualifizierten Helfern durch Ortswechsel zu kompensieren, zum Beispiel aus beruflichen Gründen oder wegen Aufnahme des Studiums. Dies gelte in allen Bereichen der DLRG gleichermaßen.

Tausende von Einsatzstunden geleistet

Tausende Stunden freiwilliger Einsatz gingen auch 2017 wieder in Schwimmer- und Frühschwimmerausbildung, Einsatz- und Sanitätsdienst, die Abteilung Realistische Unfalldarstellung, Jugendarbeit, Akademie, Ausbildung und in verschiedene Projekte.

„Baywatchcamp“ soll 2018 wiederholt werden“

Ein tolles Projekt meisterte nach den Worten der Ersten Vorsitzenden die DLRG-Jugend 2017: Sie organisierte im Sommer erstmalig ein „Baywatchcamp“ am Lohner See, das nach Hille als einen voller Erfolg für alle Beteiligten bezeichnete. „Die Nachfrage für 2018 ist so groß, dass es auch dieses Jahr einen festen Platz in der Planung der Jugendveranstaltungen hat“, erklärte sie.

„DLRG hat einen wichtigen Platz im Leben der Stadt eingenommen“

Der Zweite Vorsitzende Ludwig Kerschbaum bezeichnete die DLRG anschließend in seiner Rede als einen „großen Verein, der im Leben der Stadt Lingen einen wichtigen Platz eingenommen habe und berichtet weiter, dass der Bereich „Akademie“ im Jahr 2017 mehr als 50 Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt hat.

Der Technische Leiter Schwimmen, Rudolf Bowe, teilte mit, dass im vergangenen Jahr mehr als 390 Vorschulkinder an den Schwimmkursen teilgenommen haben, um das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ zu erlangen.

Tobias Brinkers, Technischer Leiter Einsatz, vermeldete dringend benötigte Neuanschaffungen. Neoprenanzüge, Rettungswesten, Rettungsbretter und Tauchertelefone wurden angeschafft. Auch sei es nunmehr gelungen, die Umrüstung der Funktechnik von analog auf digital abzuschließen.

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