„Immer wieder sonntags“ mit Stefan Mross Die gute Laune in Lingen garantiert

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„Ab geht die Lutzzzi“, wenn die Brüder Philipp, Tobias und Markus Thomann (v.l.) als „Die Dorfrocker“ das Publikum in Wallung bringen. Foto: Johannes Franke„Ab geht die Lutzzzi“, wenn die Brüder Philipp, Tobias und Markus Thomann (v.l.) als „Die Dorfrocker“ das Publikum in Wallung bringen. Foto: Johannes Franke

Lingen. Stefan Mross singt, spielt Trompete, unterhält die Besucher und verbreitet jede Menge gute Laune. Mit dabei in seiner Show „Immer wieder sonntags – unterwegs“ Anna-Carina Woitschack, Johannes Weindl, Anita und Alexandra Hofmann und „Die Dorfrocker“. Für 1500 Besucher in der Emslandarena war der Donnerstagabend in der Tat ein dreieinhalbstündiger, strahlender Frühlingssonntag.

Berührungsängste kennt der Entertainer nicht, sucht humorvoll den direkten Kontakt. Mit „Servus, grüß Gott, habe die Ehre“, eröffnet er charmant moderierend den Abend, und überlässt den Nachwuchstalenten Anna-Carina Woitschak und Johannes Weindl die Bühne. Der 16-jährige Vollblutmusiker aus dem bayerischen Wald ist bereits „ARD-Sommerhitkönig 2017“ und begeistert als Sänger, vor allem mit seiner steierischen Harmonika. Die Mischung aus Volksmusik und alpenländischen Rockelementen in „Anpfiff auf Sommer“ hält Jung und Alt nicht auf den Stühlen. „Mia gefallts wahsinnig ba euch“ ist auch der Jungmusiker begeistert.

Sehr frisch und dynamisch setzt Anna-Carina Woitschak mit „100000 Volt“ das Publikum unter Strom, verursacht „Herzbeben“ mit ihrem Song von 2007. Ihr glaubt man das Lied: „Mein Lachen schiebt die Wolken weg“ und den Coversong von Vicky Leandros: „Ich liebe das Leben“.

Mit viel Charme

Mit sprühender Herzlichkeit, witzigem Charme, lustigen Sprüchen und nicht immer ganz koscheren Witzen begleitet Stefan Mross das Publikum durch den Abend. Als „Die Dorfrocker“ mit „Ab geht die Lutzzzi“ loslegen, hält es nicht nur die beiden jungen Schlagerfans Lena und Marion aus Lingen auf den Sitzen. Mit ihrem Party-Rock lassen die Brüder Philipp, Tobias und Markus Thoman bei dem überwiegend älteren Publikum manches Wehwehchen beim Mitklatschen und Schunkeln vergessen. Für die Bayernjungs aus Franken gilt stets: Immer die Daumen hoch, wir sind stolz, ein „Dorfkind“ zu sein und die Hoffnung nie aufgeben. „Egal wie traurig du bist, im Kühlschrank brennt immer ein Licht“.

Schlagerfeuerwerk

Das Showgeschäft kennen die Schwestern Anita und Alexandra Hofmann seit über 30 Jahren und zünden ganz in Rot, nach der Pause weiß gekleidet, ihr Schlagerfeuerwerk ab. „Nel blu dipinto blu … Volare, cantare oh, oh, oh, oh!“, und nach ihrem „Ti amo“ gibt’s von einem Fan zwei Blumensträuße. Mit einer Hommage an Udo Jürgens läutet Stefan Mross die Schlussakkorde ein, lässt in weiteren Medleys passend zum Bühnenbild „Tulpen aus Amsterdam“ und den „blauen Enzian“ blühen. Ein Abend ohne seine „Freundin,“ seine Trompete, ist nicht denkbar. Das „Sierra Madre“ als Signal zum Finale ertönt. Mit einer Würdigung an die „Stillen Helden“ beschließt Stefan Mross diesen Abend und erinnert musikalisch daran: „Wenn andere in Not sind, setzen sie sich ein!“


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