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22.03.2018, 15:15 Uhr KOMMENTAR

Laufprojekt eine Erfolgsgeschichte

Von Thomas Pertz


Von Null auf zehn Kilometer schafften die L-L-L-Läuferinnen in nur fünf Monaten Training. Foto: Heinz KrüsselVon Null auf zehn Kilometer schafften die L-L-L-Läuferinnen in nur fünf Monaten Training. Foto: Heinz Krüssel

Lingen. Das Gesundheitsprojekt „Laufen-Leben-Lingen“ ist eine Erfolgsgeschichte, meint der Kommentator.

Es läuft und läuft und läuft: Das Gesundheitsprojekt „Laufen-Leben-Lingen“ ist eine Erfolgsgeschichte. Die hatte 2011 einen Anfang, aber wie viele Kapitel noch folgen, ist offen. Denn diese Kapitel schreibt jeder Teilnehmer selber.

Die große Stärke des Programms liegt neben dem gemeinschaftlichen Lauferlebnis in seinen klar formulierten gesundheitsfördernden Zielen. Es geht nicht darum, wahllos Kilometer zu rennen, sondern wohl dosiert die Laufleistung zu steigern.

Oder eben bei dem Erreichten zu bleiben: Regelmäßig die Sportschuhe für Langläufe zu schnüren, ist bereits eine beachtliche Leistung. Dass es innerhalb der „Laufen-Leben-Lingen“-Gruppe aber auch Männer und Frauen gibt, die sich sogar einen Marathon zutrauen, ist sicherlich bemerkenswert. Zumal eine solche Herausforderung keine Sache nur der Jüngeren ist. Auch über 60-Jährige trauen sich an die 42-Kilometer-Distanz heran.

Ob zehn oder 42 Kilometer ist aber am Ende nicht entscheidend. Das kontinuierliche Dranbleiben bringt den Erfolg. Jeder, dem schon mal der „innere Schweinehund“ begegnet ist, weiß aber auch, dass dieses Dranbleiben mitunter das Schwierigste ist.


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