Erfolgreiches Projekt Laufgruppe im südlichen Emsland hat Köln-Marathon fest im Blick

Von Heinz Krüssel

Intensives Training ist erforderlich, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Diese Gruppe bereitet sich auf den Wien-Marathon Ende April vor. Intensives Training ist erforderlich, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Diese Gruppe von „Laufen-Leben-Lingen“ bereitet sich auf den Wien-Marathon Ende April vor. Foto: Heinz KrüsselIntensives Training ist erforderlich, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Diese Gruppe bereitet sich auf den Wien-Marathon Ende April vor. Intensives Training ist erforderlich, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Diese Gruppe von „Laufen-Leben-Lingen“ bereitet sich auf den Wien-Marathon Ende April vor. Foto: Heinz Krüssel

Lingen. Die Teilnehmer am Gesundheitsprojekt „Laufen-Leben-Lingen – Gesund zum Halbmarathon“ (L-L-L) bleiben nicht auf dem Sofa sitzen. Sie bewegen sich sportlich mit großer Freude und mit klaren gesundheitsfördernden Zielen. Das Projekt wird von der Praxis für Physiotherapie Sabine Fastabend in Lingen im Rahmen des Gesundheits- und Präventionssportes seit dem Jahr 2011 angeboten und von den meisten Krankenkassen gefördert.

Bislang haben über 200 Teilnehmer das gesteckte Ziel erreicht und sich innerhalb von rund sechs Monaten fit für den Köln-Halbmarathon gemacht. „Es ist einfach ein ganz tolles Gefühl, im Schatten des Kölner Domes nach 21 Kilometern durchs Ziel zu laufen, angefeuert von vielen tausend Zuschauern“, heißt es aus den Reihen der Halbmarathonies nicht ohne Stolz. Kaum jemand hatte anfangs erwartet, das „Traumziel“ zu erreichen. Intensives Training Woche für Woche und der feste Glaube an den Erfolg seien die Basis für das Gelingen. Alle „L-L-L-Läufer“, die bisher in Köln an den Start gegangen sind, haben das Ziel erreicht, heißt es.

Initiatoren waren seinerzeit die beiden lizenzierten Übungsleiterinnen, Physiotherapeutin Sabine Fastabend sowie die Ärztin und Präventivmedizinerin Nina Schnabel. Sie leiten nach wie vor das Training. „Heute können wir voller Stolz feststellen, dass die gesundheitsfördernde Idee der Nachhaltigkeit erreicht worden ist“, so die Übungsleiterinnen. Kaum jemand habe am Anfang geglaubt, dass aus dieser Idee so etwas Tolles entstehen würde.

Teilnahme ab 16 Jahren

Zu den Teilnehmern zählen alle Altersgruppen ab 16 Jahren. Doch bevor es ins erste Training geht, sind diverse gesundheitsrelevante Teilnahmebedingungen zu erfüllen. Dazu gehört eine Bestätigung der Sporttauglichkeit durch den Hausarzt sowie die Durchführung einer Spiroergometrie auf dem Laufband im ZPL (Zentrum für Präventivmedizin und Leistungsdiagnostik) zur Bestimmung der persönlichen Trainingsbereiche. Ein Ruhe-EKG und ab dem Alter von 35 Jahren zusätzlich ein Belastungs-EKG sind erforderlich. Zudem wird eine eigene Pulsuhr für herzfrequenzgesteuertes Training zur Vermeidung von Über- und Unterbelastung benötigt. Das Führen eines Trainingstagebuches wird empfohlen, in dem alle wichtigen Trainings- und Wettkampfdaten dokumentiert werden. Vielseitig sind die Themen im theoretischen Teil. Dazu gehören bei Bedarf beispielsweise auch Ernährungsempfehlungen durch eine qualifizierte Oecotrophologin.

Köln-Marathon im Oktober

Über 30 Teilnehmer bereiten sich derzeit im achten Projekt auf das große Ziel „Köln-Marathon“ am 7. Oktober 2018 in der Domstadt vor. Viele Absolventen der einzelnen Projekte setzen das Training mit einer gesundheitsbewussten Trainingsbegleitung in den Folgejahren als Mitglieder im VfL Lingen fort und absolvieren gemeinsam regelmäßig Langläufe und weitere Halbmarathons. Die nächste große Herausforderung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem „vollen“ Marathon über 42 Kilometer. Zurzeit bereitet sich zum Beispiel eine größere Gruppe auf den Wien-Marathon vor, der am 21./22. April in der österreichischen Hauptstadt stattfindet.

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