Konzept ist aufgegangen Lingener Innenstadt fest in Kinderhand

Von Caroline Theiling-Brauhardt


Lingen. Fest in Kinderhand war die Lingener Innenstadt am Sonntagnachmittag. Neben zahlreichen Attraktionen für die Jüngeren lockte auch der erste verkaufsoffene Sonntag des Jahres etliche Besucher auf den Marktplatz und in die umliegenden Straßen.

Der eiskalte Wind wurde zum Teil durch den strahlenden Sonnenschein ein bisschen gemildert, und wer sich, wie die meisten Kinder, noch bewegte, dem wurde nicht so schnell kalt. Außerdem hatten die Besucher auch Gelegenheit sich bei einer der Modenschauen oder der Live-Musik der Dry Dudes im Lookentor zwischendurch aufzuwärmen.

Für alle etwas dabei

„Es war für alle etwas dabei“, freuten sich am Ende Werner Uhling-Wessel vom A&O-Veranstaltungsservice und Philipp Schubert von Lingen Wirtschaft und Tourismus (LWT). „Das Konzept ist absolut aufgegangen“, zog Schubert ein erstes positives Fazit, das sich auch im Feedback vieler Besucher wieder spiegelte. „Wir wollen diese Art Familienfest hier in Lingen etablieren“, wagte Schubert schon mal einen Blick in die Zukunft. Dabei lege man Wert darauf, dass dank des kostenlosen Angebots jeder auch daran teilnehmen kann.

Sicherheit hat Priorität

Zwischen 13 und 18 Uhr standen rund 20 Aktions- und Mitmachgeräte zur Verfügung. Vor der Eröffnung hatten die Veranstalter noch zusammen mit Vertretern von Stadt und Feuerwehr das Gelände inspiziert. „Wegen des starken Windes hatten wir kurzfristig einige Module ausgetauscht“, betonte Uhling-Wessel. Denn die Sicherheit habe bei einer solchen Veranstaltung oberste Priorität. So habe man in Absprache mit dem LWT auf das Kistenklettern verzichtet, was bei den herrschenden Witterungsbedingungen wohl zu gefährlich gewesen wäre.

20 Mitmachgeräte

Aufgebaut dagegen waren unter anderem Bungee Run, Fußball-Dart, Kletterpyramide, verschiedene Trampoline und ein 15 Meter langes aufblasbares Piratenschiff. Eine rosa-farbene Hüpfburg hatte es der zwei-jährigen Lena besonders angetan. Während sie hier ihren Spaß hatte, vergnügte sich der 11-jährige Bruder an anderer Stelle auf dem Marktplatz. Großer Andrang herrschte auch beim Bullriding. Kaum war ein Kind von dem sich drehenden Bullen gefallen, stand schon der nächste Kandidat in den Startlöchern. Einige stoppten sogar die Zeit, wie lange sie sich auf dem Rücken halten konnten.

Gewinne beim Glücktresor

Eine weitere Attraktion war der Glückstresor vor dem historischen Rathaus. Wer zufällig den richtigen sechsstelligen Code eingegeben hatte, konnte hier Einkaufsgutscheine und Gesellschaftsspiele gewinnen.