Aus Areva wird Framatome ANF in Lingen sieht sich für Zukunft gut gerüstet

Sehen gute Perspektiven für die Brennelementefabrik ANF in Lingen: Peter Reimann (links), Geschäftsführer von ANF und Werkleiter Andreas Hoff. Die Muttergesellschaft heißt nun Framatome. Foto: Thomas PertzSehen gute Perspektiven für die Brennelementefabrik ANF in Lingen: Peter Reimann (links), Geschäftsführer von ANF und Werkleiter Andreas Hoff. Die Muttergesellschaft heißt nun Framatome. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Aus Areva wird Framatome: Der französische Mutterkonzern der Lingener Brennelementefabrik Advanced Nuclear Fuels (ANF) hat einen neuen Namen. Das im Industriepark in Lingen ansässige Unternehmen sieht sich unabhängig davon nach schwierigen Jahren für die Zukunft gut gerüstet, wie die Geschäftsleitung im Gespräch mit unserer Redaktion deutlich machte.

Die Umorganisation bei der Konzernmutter Areva, die zuletzt in eine erhebliche finanzielle Schieflage geraten war, ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung des Atomsektors in Frankreich. Der Energieversorger Électricité de France (EDF) b

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Auszug aus dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD:

„Wir werden ein Konzept zum perspektivischen Erhalt von Fachwissen und -personal für Betrieb, Rückbau und zu Sicherheitsfragen bei Nuklearanlagen sowie für Zwschen- und Endlagerung erarbeiten. Wir wollen, dass Deutschland bei der Reaktorsicherheit in Europa dauerhaft Einfluss ausübt – auch nach dem Ausstieg aus der nationalen Nutzung der Kernenergie. Etliche Nachbarländer nutzen die Kernenergie weiter...“

„Wir wollen verhindern, dass Kernbrennstoffe aus deutscher Produktion in Anlagen im Ausland, deren Sicherheit aus deutscher Sicht zweifelhaft ist, zum Einsatz kommen. Wir werden deshalb prüfen, auf welchem Wege wir dieses Ziel rechtssicher erreichen.“

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