Bilanz nach einem Jahr SKF und Caritas: Umzug in die Burgstraße hat sich gelohnt

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Sie laden ein, im Bedarfsfall die umfangreichen Beratungs- und Hilfsangebote der Caritas und des SKF in der Lingener Burgstraße anzunehmen: Marcus Drees, Geschäftsführer der Caritas, und SKF-Geschäftsführerin Marita Theilen. Foto: Thomas PertzSie laden ein, im Bedarfsfall die umfangreichen Beratungs- und Hilfsangebote der Caritas und des SKF in der Lingener Burgstraße anzunehmen: Marcus Drees, Geschäftsführer der Caritas, und SKF-Geschäftsführerin Marita Theilen. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Vor einem Jahr sind der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) und die Caritas mit ihren Fach- und Beratungsdiensten von der Bögenstraße in die Burgstraße umgezogen. Im Gespräch mit der Redaktion zogen SKF-Geschäftsführerin Marita Theilen und Caritas-Geschäftsführer Marcus Drees ein positives Fazit.

„Wir sind angekommen“, meinte Theilen – und meinte das nicht nur im wörtlichen Sinne. Der Umzug aus dem Bögengebiet in die Innenstadt hat sich nach ihren Worten insbesondere bei der Resonanz auf  niederschwellige Angebote positiv ausgewirkt. „Hier verzeichnen wir einen höheren Zulauf, da wir ganz anders wahrgenommen werden“, sagte die Geschäftsstellenleiterin des SKF. Marcus Drees bekräftigte dies für die Caritas-Seite und nannte als Beispiel die offene Sprechstunde der Suchtberatung. Auch hier würden die Kolleginnen und Kollegen eine wachsende Beratungsnachfrage feststellen. „Es ist beachtlich, was der Standort ausmacht“, sah sich Drees ebenfalls darin bestätigt, dass die Entscheidung zum Wechsel an die Burgstraße richtig gewesen sei.

Mit dem SKF und der Caritas war 2017 auch der Kreuzbund Lingen von der Bögenstraße an die Burgstraße umgezogen. Kreuzbund-Geschäftsführer Benno Theisling  hatte bei der Einweihung im Mai durch Weihbischof Johannes Wübbe  dem SKF und der Caritas gleich doppelt gedankt: Dafür, dass der Kreuzbund viele Jahre lang die Räume in der Bögenstraße habe mitnutzen dürfen, und dass der Kreuzbund auch an der neuen Adresse wieder aufgenommen worden sei.

Perspektiven für SKF und Caritas, sich auch inhaltlich weiterzuentwickeln, waren am alten Standort, wo beide soziale Organisationen seit 1981 unter einem Dach gearbeitet hatten, nicht mehr gegeben. Das gaben die räumlichen Kapazitäten des in die Jahre gekommenen Gebäudes nicht her. Mit zwei Fachkräften war der SKF damals an der Bögenstraße angefangen, heute sind es 30. Mit zehn Beschäftigten ist der Caritasverband umgezogen.

An der Burgstraße haben sich die Arbeits- und Beratungsbedingungen nun wesentlich verbessert und es gibt Platz für neue Angebote. Theilen verwies als Beispiele auf einen Geburtsvorbereitungskurs, der neu entstanden sei, ein Flüchtlingscafé mit paralleler Kinderbetreuung und Sprachförderung sowie die Babymassage im Bereich der „Frühen Hilfen“. Die bestehenden Angebote des SKF in unmittelbarer Nachbarschaft, wie die „Waschtrommel“, der SKF-fashion und das „Café Zwischenstopp“ mit Mittagstisch ergänzen die Beratungsarbeit mit praktischer Hilfe und Serviceleistungen.

Auch die Caritas und der SKF selbst seien durch die deutlich verbesserten räumlichen Möglichkeiten näher zusammengerückt, sagte Drees. Natürlich behalte jeder auch weiterhin sein eigenes Profil. „Die Idee ist aber, noch stärker aus der Sicht des Klienten zu denken“, sagte der Caritas-Geschäftsführer. Hier biete sich der allgemeine soziale Dienst als niederschwelliges Angebot an. Daraus könnten neue Ideen für die Zukunft entwickelt werden.

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