Infos für Grundschuleltern Kinder und Handys: Polizeiprojekt in Lingen erfolgreich

Das Smartphone im Osternest:  Auf Gefahren rund um die Nutzung des Smartphones im Grundschulalter weisen Hiltrud Freese und Peter Siebert von der Polizei hin. Foto: PolizeiDas Smartphone im Osternest: Auf Gefahren rund um die Nutzung des Smartphones im Grundschulalter weisen Hiltrud Freese und Peter Siebert von der Polizei hin. Foto: Polizei

Lingen. Das Osterfest steht vor der Tür. Waren es früher Süßigkeiten, findet heute das Smartphone durchaus Platz im Nest. Auf Gefahren rund um die Nutzung des Smartphones im Grundschulalter weisen Hiltrud Freese und Peter Siebert von der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim mit ihrem neuen Präventionsprojekt „Der Klick zum Kick“ hin.

Damit haben sie einer Mitteilung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim zufolge einen Volltreffer gelandet. Auf den informativen, aber durchaus auch humorvollen Elternabenden werde klar und deutlich zu zahlreichen strafrechtlichen Sachverhalten in Bezug auf die Nutzung von Smartphones und den damit einhergehenden Gefahren Stellung bezogen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Zahlen der Vorträge sprechen für sich: Rund 500 Grundschuleltern konnten die beiden Präventionsbeamten bislang in den letzten Wochen auf den Infoabenden erreichen.

Festzustellen ist nach Angaben der Polizei, dass die Nutzer von Smartphones immer jünger werden. Dabei ist es für die Eltern schwer zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, ein Smartphone für das Kind anzuschaffen. Neben den Chancen sind dabei den Eltern oftmals die Risiken des Smartphones nicht bekannt. Im gut gemeinten Sinne geben viele Eltern dem scheinbaren Gruppenzwang nach und kaufen ihren Sprösslingen ein Smartphone, mit zum Teil fatalen Folgen. Allein entwicklungspsychologisch seien, so die Polizeibeamten, Grundschüler vielfach nicht reif und überfordert, sich achtsam und sicher im Netz zu bewegen. Hinzu komme, dass sich die mobilen Dienste stark der elterlichen Kontrolle entziehen und die Erwachsenen nicht bemerken, wenn ihr eigenes Kind Täter oder Opfer sei. Zahlreiche Hinweise und Hilfen, aber auch viele Tipps und Tricks runden das Programm dieses jüngst ins Leben gerufene Präventionsprojektes ab.

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