Bis 23. März 2018 im Rathaus Wanderausstellung „Wege zur Vielfalt“ in Lingen

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Die ersten offiziellen Gäste der Ausstellung im Lingener Rathaus informierten sich über das Projekt. Foto: Stadt LingenDie ersten offiziellen Gäste der Ausstellung im Lingener Rathaus informierten sich über das Projekt. Foto: Stadt Lingen

Lingen. Die Wanderausstellung „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ ist bis zum 23. März im Foyer des Neuen Rathauses in Lingen zu sehen.

Nach Angaben der Stadt Lingen zeigen die Ausstellungstafeln auf großformatigen Bannern die verschiedenen Facetten des gleichnamigen Projektes – angefangen von der grundsätzlichen Bedeutung der biologischen Vielfalt über die verschiedenen Lebensräume im Hotspot 22 bis zur Öffentlichkeitsarbeit.

Überblick

Zu den ersten Gästen zählten neben Stadtbaurat Lothar Schreinemacher und dem Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt, Hans Lis, auch der Vorsitzende des Umweltausschusses, Josef Heskamp sowie die Ortsbürgermeister Uwe Dietrich aus Holthausen und Werner Hartke aus Darme, wo das Projekt maßgeblich umgesetzt worden ist. Sven Oltrop führte sie durch die Ausstellung. Der Mitarbeiter im Fachbereich Bauen und Umwelt wies dabei auf die verschiedenen Themenschwerpunkte hin und erläuterte, was im bisherigen Projektzeitraum umgesetzt worden sei. „Kleinere Maßnahmen im Projekt können wir noch bis September 2019 umsetzen“, wird Schreinemacher in der Pressemitteilung zitiert. Zudem werde Sven Oltrop in Kürze noch einmal auf die beteiligten Schulen zugehen und Besichtigungen der Maßnahmen anbieten.

Sieben Verbundpartner

Zum Hintergrund: Sieben Verbundpartner, zu denen auch die Stadt Lingen zählt, sind an dem Hotspot-Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ beteiligt. Seit 2013 setzen sich die Projektpartner für den Erhalt von Lebensräumen ein und werden dabei durch zahlreiche regionale Mitstreiter unterstützt. Finanziert wird das Projekt aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Für ihr Engagement erhielten die Verbundpartner im letzten Jahr eine Auszeichnung als offizielles UN-Dekade Projekt. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

„Lebensadern auf Sand“

Zu den Verbundpartner zählen neben Lingen die Kreise Steinfurt und Grafschaft Bentheim, die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland, die Biologischen Stationen Kreis Steinfurt und Zwillbrock sowie die Uni Münster. Das südliche Emsland und die nördliche Westfälische Bucht zählen zu einer von 30 Regionen, die wegen ihrer Mannigfaltigkeit an Arten und Lebensräumen als Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland definiert wurden. Sand ist dabei das verbindende Element. Magere Wegesäume mit blühenden Berg-Sandglöckchen und Heiden, in denen z.B. das Schwarzkehlchen brütet, sind typisch für die Landschaft im „Hotspot 22“. Das Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ will diese und weitere Lebensräume fördern und vernetzen.


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