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14.03.2018, 13:00 Uhr

Talentförderung bei Rosen ein gutes Klebemittel

Kommentar von Thomas Pertz

Beispiel für Talentförderung: Jugendliche experimentieren beim First Lego League am 25. November 2017 im Rosen Innovation Center in Lingen. Foto: Elisabeth HubnerBeispiel für Talentförderung: Jugendliche experimentieren beim First Lego League am 25. November 2017 im Rosen Innovation Center in Lingen. Foto: Elisabeth Hubner

Lingen. Speziell zu sein ist im Technologiekonzern Rosen ein Qualitätsmerkmal.

Ein eigener „Rosen-Campus“ passt da gut ins Bild. Er wirkt wie ein doppelseitiges Klebemittel: Die zweisprachige Kindertagesstätte und die eigene Grundschule erleichtern es Fachkräften, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Darüber hinaus knüpft die Talentförderstätte „Royouth“ für Kinder und Heranwachsende und das neue Zuhause des Vereins für Forschung und Technik in Sichtweite schon mal erste Bande zu technischen Berufen, wie sie Rosen anbietet.

Es ist dabei nicht primäres Ziel des Unternehmens, über solche Plattformen wie „Royouth“ Fachkräfte von morgen anzuwerben. Unternehmensgründer Hermann Rosen legt viel Wert auf eine breit angelegte Talentförderung, die auch Platz für künstlerische oder musische Aktivitäten lässt. Aber die Nähe zum Technologiekonzern kann natürlich ihre prägende Wirkung auf künftige berufliche Bildungswege gar nicht verfehlen.

Die Rosen-Gruppe ist deshalb ebenso wie das Landmaschinenunternehmen Krone in Spelle ein Beispiel dafür, wie mit dem Thema Fachkräftemangel langfristig erfolgreich umgegangen werden kann: nicht mit Lamentieren, sondern durch eigene Aktivitäten.


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