Projekte vorgestellt Palmen im Lingener Bahnhof, Testgelände im Industriepark

Von pm

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Die Umbaupläne für den Bahnhof in Lingen stellte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher vor. Foto: Thomas PertzDie Umbaupläne für den Bahnhof in Lingen stellte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher vor. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Palmen im Lingener Bahnhof, Landmaschinentestgelände im Industriepark, bezahlbarer Wohnraum für niedrige Einkommensgruppen: Stadtbaurat Lothar Schreinemacher hatte dazu 120 Zuhörer in einer Veranstaltung der Lingener Seniorenvertretung informiert.

„Was ist los in Lingen?“ So hieß das Motto der Veranstaltung, zu der die Seniorenvertretung in die Halle IV eingeladen hatte. Dazu begrüßte Vorsitzende Ingrid Hermes den Stadtbaurat als Referenten. Dieser gab einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichsten Projekte der Stadt. Anschließend konnten die Bürger in einer Diskussion weitere Einzelheiten erfragen.

Mehr Aufenthaltsqualität

Zuerst stellte Schreinemacher die Sanierung des Lingener Bahnhofs vor. Das Backsteingebäude soll so umgestaltet werden, dass es als Tor zur Stadt einlädt und ein neuer Anziehungspunkt für die Bürger wird. Neben der Funktionalität und Barrierefreiheit soll der Bahnhof nach der Sanierung durch eine hohe Aufenthaltsqualität gekennzeichnet sein. Den Plänen der Ahrens + Pörtner Architektengesellschaft zufolge, ist bis auf die beiden Kopfbauten eine komplette Entkernung der mittleren Eingangshalle und der beiden angrenzenden Seitenflügel vorgesehen. Das so geschaffene große Raumvolumen soll mit großen Pflanzen versehen werden, die dem Ganzen den Eindruck einer Orangerie vermitteln. Gemeint ist damit die Möglichkeit der winterfesten Unterbringung von Pflanzen.

Weitere Projekte seien zudem in Arbeit – darunter auch der Parkhügel, das Sparkassengebäude auf dem Marktplatz sowie der Alte Hafen. Der Stadtbaurat verwies außerdem auf die Ansiedlung des Testzentrums des Landmaschinenherstellers Krone im Industriepark. Impulse zur Schaffung von günstigem Wohnraum erhofft sich die Stadt durch die Gründung der Wohnungsbaugenossenschaft.

In einer anschließenden Diskussionsrunde merkten einige Zuhörer unter anderem an, ein Lebensmittelgeschäft für Anwohner in der Innenstadt zu vermissen. Auch gebe es eine Verunsicherung von Fahrradfahrern durch die Kennzeichnung von Straßen und Fahrradwegen mit entsprechenden Symbolen.

In der Pause hielt Reinhard Fallkus, Übungsleiter für Gesundheitssport und Sturzpräventation, die Teilnehmer mit Bewegungsübungen bei Laune.

Mit dem Dank für eine gelungene Veranstaltung lud Hermes zudem alle Senioren ein, zum zwölften Deutschen Seniorentag nach Dortmund am 29. Mai zu fahren.

Weitere Informationen unter www.seniorenvertretung-lingen.de und post@seniorenvertretung-lingen.de


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