„Klasse! Wir singen“ Singen als Gemeinschaftserlebnis in Lingener Arena

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Lingen. Der Unterricht für die Kinder von den Stufen eins bis sieben hat sich gelohnt: 4000 Menschen, davon 1000 Kinder, haben am Freitagabend in der Emslandarena beim Liederfest „Klasse! Wir singen“ gemeinsam musiziert. Auch am Samstag und am Sonntag folgten weitere Auftritte.

Schon ganz aufgeregt wackelten viele der Kinder auf ihren Plätzen mit den Beinen. Doch wie es auch die Profis machen, gab es mithilfe einer Gesangstrainerin erst noch eine kleine Aufwärmübung für die Kids. Schließlich sollte für ihren anderthalbstündigen Auftritt alles gelingen. Das Publikum bestand dabei zum größten Teil aus Familie und Freunden der kleinen Nachwuchsmusiker.

Musik bedeutet auch Gemeinschaft

Acht Wochen lang haben Kinder aus Lingen und der umliegenden Region fleißig mit ihren Lehrern geübt. „Ich möchte mich bei allen Lehrkräften herzlich bedanken, die es den Kindern ermöglicht haben bei ‚Klasse! Wir singen‘ mitzumachen“, sagte Tobias Brommann, der für die Auftritte in Lingen die Leitung und die Moderation übernahm. Für den eigentlichen Kantor des Berliner Doms, ist das Singen viel mehr als „nur“ zu musizieren: „Die schönsten Erinnerungen meiner Kindheit habe ich durch die Musik und die Gemeinschaft beim Singen“, erzählte Brommann. Er äußerte außerdem, dass er sich freuen würde, wenn viele Kinder auch nach diesem Projekt die Freude an der Musik, beispielsweise in einem Chor oder Verein, beibehalten würden.

Großer Repertoire

Neben dem eigens für das Gesangsprojekt komponierte Lied „Klasse! Wir singen“, welches als erstes und letztes Lied dargeboten wurde, durften auch Klassiker wie „Alle Vögel sind schon da“ oder „Bruder Jakob“ nicht fehlen. Doch auch „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Disney-Film „Das Dschungelbuch“, ein anspruchsvoller Kanon zusammen mit dem Publikum beim Lied „Nach dieser Erde wäre da keine“ oder auch „Der Mond ist aufgegangen“ zählten zum Repertoire der Schulkinder. Einige Male wurden die Eltern im Publikum aufgefordert ihre Kinder gesanglich und auch klatschend zu unterstützen. Waren sie doch erst etwas zögerlich, ließen sie sich aber später von ihren Kindern und Brommann mitreißen.

Paul der Biber begeistert Kinder

Der Höhepunkt war aber sicherlich „Meine Biber haben Fieber“, denn als Überraschung kam zum rockigen Schlussteil des Songs ein Maskottchen namens „Paul der Biber“ tanzend in die Arena, der den Mädchen und Jungen ein noch breiteres Lächeln auf ihre Gesichter zauberte.

Über drei Tage und mehrere Termine lief das Gesangsprojekt in Lingen. Das letzte Konzert und somit auch der letzte wohlverdiente Applaus an die kleinen Talente ertönte dann am Sonntagabend.

Gemeinnütziger Verein

„Klasse! Wir singen“ ist ein gemeinnütziger Verein. „Deshalb kommen alle Einnahmen singenden Kindern zugute“ erklärte Brommann und bedankte sich ebenfalls bei den Sponsoren.


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