Buchvorstellung in Lingen Emslandlager– die Hölle im Moor

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In Esterwegen stand in der NS-Zeit eines der Emslandlager. Ein Buch zur „Hölle im Moor“wird am 14. März vorgestellt. Archivfoto: DIZIn Esterwegen stand in der NS-Zeit eines der Emslandlager. Ein Buch zur „Hölle im Moor“wird am 14. März vorgestellt. Archivfoto: DIZ

vb/pm Lingen. Zwischen 1933 und 1945 unterhielt der NS-Staat im Emsland und der Grafschaft Bentheim 15 Lager, die als Teil des Systems von SS, Justiz und Wehrmacht Orte des nationalsozialistischen Terrors waren. Im Auftrag der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen ist im Herbst 2017 erstmals ein Buch veröffentlicht worden, das einer breiten Öffentlichkeit einen Überblick über die Geschichte der Emslandlager verschafft. Dieses wird am Mittwoch, 14. März, ab 19 Uhr im Professorenhaus in Lingen vorgestellt.

In den Lagern litten etwa 80000 KZ-Häftlinge und Strafgefangene in der „Hölle im Moor“. Während des Zweiten Weltkriegs kamen mehr als 100000 Kriegsgefangene hinzu. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Darstellungen der harten Zwangsarbeit, des Lebens und Leidens sowie des Todes der Häftlinge. Der Band informiert aber auch über Täter, Profiteure, das zivile Umfeld der Lager und die Einrichtung der 2011 eröffneten zentralen Gedenkstätte in Esterwegen.

Gedenkstätte seit 2011

Die Mitherausgeberin Dr. Andrea Kaltofen, Geschäftsführerin der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen, stellt am Mittwoch, 14. März, ab 19 Uhr im Lingener Professorenhaus das Buch vor. Die Veranstaltung wird vom Heimatverein und von der Stadtbibliothek Lingen gemeinsam organisiert. Der Eintritt ist kostenlos.


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