50 technikbegeisterte Mitglieder Verein forscht in Lingen nun im neuen Vereinsheim

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Der Verein Forschung und Technik stellte bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag sein neues Vereinsheim auf dem Gelände des Lingener Unternehmens Rosen vor. Foto: Jessica LehbrinkDer Verein Forschung und Technik stellte bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag sein neues Vereinsheim auf dem Gelände des Lingener Unternehmens Rosen vor. Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. Passend zum sechsten Geburtstag des Vereins Forschung und Technik, haben einige Mitglieder am Sonntag ihr neues Vereinsheim bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt.

„Rosen hat – an diesem Standort hier – in diesen Räumen angefangen“, erzählt Sebastian Rakel, Vorsitzender des Vereins Forschung und Technik. Auf dem Gelände des Lingener Unternehmens erstrahlt nun eine Art Blockhütte in bunten Farben. Erst am Samstag feierte der Verein sein sechsjähriges Bestehen; passend war deshalb die Aktion eines Tages der offenen Tür.

Bunte Mischung und Spaß an Technik

Zwar befindet sich das Vereinshaus auf dem Rosen-Gelände, doch wer denkt, dass die mittlerweile 50 Mitglieder lediglich dem Unternehmen entspringen, irrt. „Eigentlich sind kaum Mitarbeiter von Rosen dabei. Viele sind Studenten oder kommen gerade von der Uni“, sagt der Vorsitzende. Rakel ist seit etwa vier Jahren im Verein dabei. Spaß an Technik: Das ist, was Rakel dazu bewegt, in diesem Verein Mitglied zu sein. Oft würden dabei auch Kontakte zu anderen Unternehmen entstehen.

In eine Sparte drängen lassen sich die Mitglieder jedoch nicht, wie er erklärt: „Bei uns ist es eine Mischung aus beispielsweise Technikern, Elektronikern oder auch Informatikern.“ Rakel selbst ist gelernter Programmierer.

120 Quadratmeter Nutzfläche

Hauptsächlich finanziert sich der Verein über Spenden. Manche Gerätschaft entstammt aber auch der Zahlung aus der eigenen Tasche. Umso glücklicher sind die Mitglieder darüber, dass alles unter Dach und Fach ist. Insgesamt 120 Quadratmeter Nutzfläche teilen sich nun in zwei Werkstätten, einen Gemeinschaftsraum und eine Küche. Eine positive Entwicklung, trafen sich die Mitglieder laut Rakel doch zu Gründungszeiten zunächst in der Gebrüder-Grimm-Schule und später in einer Maschinenhalle. Das neue Vereinsheim können sie nun als ihre ersten „eigenen vier Wände“ bezeichnen.

Zwei wöchentliche Treffen

Jeden Mittwoch von 18 bis 21 Uhr sowie jeden Freitag von 17 bis 0 Uhr finden dort nun Treffen statt, bei denen nicht nur über Forschung, Technik und Ideen geredet, sondern auch gebastelt und geschraubt wird. „Wenn jemand Lust auf Technik hat, ist er bei uns richtig“, meint Rakel.


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