Vortragsreihe im Lingener Emslandmuseum Bei den Nachfahren emsländischer Auswanderer in den USA

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pm Lingen. „Mittwochs im Museum“ heißt die Vortragsreihe des Emslandmuseums in Lingen. Am Mittwoch , 7. März 2018, wird Andreas Eiynck über emsländische Auswanderer in die USA und deren Nachfahren referieren, teilte das Museum mit.

Das Emslandmuseum in Lingen veranstaltet eine Vortragsreihe „Mittwochs im Museum“. „Bei den Nachfahren emsländischer Auswanderer in den USA“, ist der Titel des nächsten Vortrags.

Im 19. Jahrhundert wanderten viele Emsländer nach Amerika aus. Anlaufpunkte waren amerikanische Großstädte wie New York, Baltimore, Chicago und nicht zuletzt Cincinnati, dem wichtigsten Sammelpunkt für die Neuankömmlinge aus dem Lingener Raum. Viele Auswanderer bauten sich hier als Handwerker, Geschäftsleute oder Unternehmer eine neue Existenz auf. Wem das großstädtische Leben nicht gefiel, zog weiter Richtung Westen, etwa in die ländliche Industriestadt Quincy am Mississippi. Hier war die deutsche Bevölkerungsgruppe gespalten in evangelische Einwanderer aus dem Raum Herford, die von der deutschen Großbrauerei Gebrüder Dick angeworben wurden und katholische Familien aus dem Emsland und dem Münsterland, die in den zahlreichen Mühlenbetrieben ihren Lebensunterhalt verdienten. Gutes Einkommen und sparsame Lebensweise ließen bei manchen Einwanderern nach ein paar Jahren den Traum von der eigenen Farm Wirklichkeit werden.

Andreas Eiynck hat im vergangenen Jahr die Familie Strodt, Kues und Rakers in Illinois besucht. In seinem Vortrag berichtet er, was den Lebensstil zwischen emsländischen Traditionen und dem „american way of life“ ausmacht. Am Beispiel der Gemeinde Aviston in Clinton County im Süden Illinois wird erzählt, wie die Nachfahren der emsländischen Einwanderer heute leben und welchen Einfluss die deutsche Herkunft bis heute hat.

Der Vortrag findet am Mittwoch , 7. März 2018, um 16 Uhr und um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt beträgt fünf Euro, für Heimatvereinsmitglieder drei Euro.


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