Wasserleitungen schützen Frostgefahr: Stadtwerke Lingen geben Tipps zur Selbsthilfe

Gefrorenes Wasser kann sehr schön sein — nicht aber, wenn es dafür sorgt, dass Leitungen gefrieren. Symbolfoto: David EbenerGefrorenes Wasser kann sehr schön sein — nicht aber, wenn es dafür sorgt, dass Leitungen gefrieren. Symbolfoto: David Ebener

Lingen. Die anhaltende Kälte birgt Gefahren für Wasserleitungen- und zähler. Die Stadtwerke Lingen raten zum Schutz der Leitungen. Dadurch werden Rohrbrüche verhindert und den Haus- und Grundstücksbesitzern bleiben unnötige Kosten erspart.

Den Stadtwerken zufolge lohnt es sich, Wasserleitungen und Armaturen zum Beispiel in Kellern, Garagen, Gärten, Höfen und auf Dachböden sowie mögliche Bauwasseranschlüsse zu prüfen und gegebenenfalls zu schützen.

„Frostgefährdete Teile isolieren“

Zum Schutz empfehlen die Stadtwerke, im Winter nicht benötigte Wasserleitungen zu entleeren sowie Außentüren und Kellerfenster geschlossen zu halten, damit keine zu kalte Luft an die Wasserleitungen gelangt. Außerdem sollten frostgefährdete Teile wie Wasserleitungen, Wasserzähler und Ventile mit Isoliermaterial oder Textilien geschützt werden.

„Kein offenes Feuer, Schweiß- oder Gasbrenner verwenden“

Die Stadtwerke empfehlen darüber hinaus, Thermostatventile an Heizkörpern mindestens auf „Frostschutz“ stellen. Bereits eingefrorene Wasserleitungen können den Angaben zufolge mit heißem Wasser, heißen Tüchern, Heizmatten oder Heizlüfter aufgetaut werden. Nicht geeignet dafür sind offenes Feuer, Schweiß- oder Gasbrenner. Um größere Schäden zu verhindern, ist es den Stadtwerken zufolge ratsam, einen Installateur zu beauftragen.