Vortrag am 3. und 4. März 2018 „Zukunft Bukuumi“: Lingener helfen afrikanischen Waisenkindern


pm Lingen. Das Hilfsprojekt „Zukunft Bukuumi“ der Kirchengemeinde St. Josef Lingen-Laxten unterstützt Waisenkinder aus Uganda in Afrika und möchte ihnen Bildungschancen ermöglichen. In einem Lichtbildervortrag am Samstag und Sonntag , 3. und 4. März 2018, wird über die Arbeit in Afrika berichtet, teilte die Kirchengemeinde mit.

Am Samstag, 3. März, findet der Vortrag um 18 Uhr im Gemeindehaus an der Josefstraße statt und am Sonntag, 4. März, um 11.15 Uhr im Kirchencafé der St. Josefkirche. Der Eintritt ist frei.

Viele junge Afrikaner streben einen Arbeitsplatz an und benötigen dazu Schul- und Berufsausbildung oder Studium. Dabei brauchen die Waisenkinder besondere Aufmerksamkeit. Das Hilfsprojekt „Zukunft Bukuumi“ der Kirchengemeinde St. Josef Lingen-Laxten will den Kindern helfen Bildungschancen zu bekommen. Bereits seit 2005 gibt es Hilfsprojekte von der Kirchengemeinde in Uganda.

Waisenhaus St. Josef in Bukuumi

Seit vergangenem Jahr unterstützt die Kirchengemeinde das Waisenhaus St. Josef in Bukuumi. Das Haus wird seit mehr als 25 Jahren betrieben und bietet 60 Plätze für Jungen und für Mädchen im Alter von vier bis 18 Jahren. Dadurch bekommen die in der ugandischen Gesellschaft sehr vernachlässigten Mädchen und Frauen eine wichtige Bildungschance. Bisher konnten weit über 1000 Kinder aus ärmlichsten Verhältnissen in dieser Einrichtung leben. Es geht vor allem um die Sicherung der Grundbedürfnisse, eine kindgerechte Unterbringung und zukunftsorientierte Unterstützung der Waisenkinder, basierend auf ausreichender Versorgung, Betreuung, Ernährung, Hygiene sowie Schulbildung.

Lichtbildervortrag am 3. und 4. März

Wie gelingt es, in einem der ärmsten Länder der Welt elternlosen Kindern das tägliche Überleben zu sichern und ihnen eine Perspektive für die Zukunft zu geben? Davon berichten Karl-Heinz Dörsam, der „Vater“ des Waisenhauses, und Florian Bauer in einem Lichtbildervortrag am 3. und 4. März. Basierend auf langjährigem Engagement und vielen Besuchen in Uganda informieren sie über aktuelle und zukünftige Aktivitäten. Sie blicken zurück auf erfolgreiche Hilfsprojekte, erfüllte und enttäuschte Hoffnungen, aber auch auf Herausforderungen, die sich immer wieder neu stellen.