Austausch mit jungen Leuten Schüler aus Lingen haben Europa lebendig erfahren

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An einem europapolitischen Seminar in Bad Marienberg nahmen auch Schüler des Franziskusgymnasiums aus Lingen teil. Von links: Tim Schwolow, Kejdi Sula, Puya Yazdan Shenas, Helge Koers, Anne Hütten, Jacqueline Richtering, Franziska Gels, Marc Haberland und Marvin Höcker. Foto: Franziskusgymnasium LingenAn einem europapolitischen Seminar in Bad Marienberg nahmen auch Schüler des Franziskusgymnasiums aus Lingen teil. Von links: Tim Schwolow, Kejdi Sula, Puya Yazdan Shenas, Helge Koers, Anne Hütten, Jacqueline Richtering, Franziska Gels, Marc Haberland und Marvin Höcker. Foto: Franziskusgymnasium Lingen

Lingen. „The Beauty in Youth – The Beauty in Europe“. Mit diesem Thema haben sich 60 Schüler aus sieben Nationen im Europahaus in Bad Marienberg im Westerwald befasst. Dabei waren auch Schüler des Franziskusgymnasiums Lingen.

Eine Woche lang lernen die Schüler laut Pressemitteilung des Franziskusgymnasiums in der Seminarsprache Englisch andere Schüler aus verschiedenen Ländern Europas kennen, die ihre Ideen und Ideale für ein gemeinsames Europa offen diskutierten, sie lernten grenzübergreifende Positionen kennen und feierten als Generation von morgen in europäischem Geist. Zum Auftakt der Seminarwoche gab es beim abendlichen Galadiner Spezialitäten aus den Teilnehmerländern, garniert von kurzen Vorführungen der einzelnen Delegationen.

Die erste Überraschung für die Schüler gab es bereits bei der Ankunft am Samstag, eine internationale Zimmerbelegung. Für die Schüler die Gelegenheit, die anderen Schüler noch näher kennenzulernen, was von allen sehr positiv bewertet wurde.

Der Auftakt des Seminars war eine Fahrt nach Frankfurt zur ersten „#pulse of europe“- Veranstaltung in diesem Jahr. Hierzu hatten sich die Schüler genau vorbereitet und stellten ihre Ideale dann vor großem Publikum auf dem Frankfurter Goetheplatz vor. Im weiteren Verlauf erarbeiteten die Schüler, verteilt auf internationale Gruppen, ihre Visionen von Europa. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Zeche Zollverein.

Einbindung von Social Media

Die Einbindung von Social Media wie Instagram, Facebook, Twitter, youtube und Instagram machte die Arbeit besonders attraktiv. Übereinstimmend war die Begeisterung der mitgereisten Lehrer darüber, mit welchem Elan und welcher Begeisterung die Jugendlichen trockene politische Themen erarbeiteten.

Der Schulleiter des Franziskusgymnasiums, Michael Klumparendt verwies auf das Leitbild der Schule: Eine franziskanische Schule sei kein hermetisch abgeschlossenes Gebilde, sondern sie öffne das Tor zur Welt. Dies wolle man mit der Beteiligung an solchen Aktivitäten erreichen.

Die Schüler zeigten sich abschließend begeistert von dem Seminar. Franziska Gels bemerkte, wie einfach es sei, trotz kultureller Differenzen mit anderen Menschen in internationalen Gruppen zusammenzuarbeiten und empfahl dieses Seminar für jeden Schüler.

Für Puya Yazdan Shenas war ein wichtiger Faktor die persönliche Weiterentwicklung und die sei auf „jeden Fall gegeben“. Für Marvin Höcker zählte das Seminar zu den besten Wochen seines Lebens. Marc Haberland kommentiert diese Woche folgendermaßen: „In der Woche in Bad Marienberg hatte ich viel Spaß mit jungen Leuten aus ganz Europa und habe nichts auswendig gelernt, sondern Europa lebendig erfahren und in lebhaften Diskussionen internationale Positionen kennengelernt. Für die Zukunft nehme ich nicht nur internationale Freundschaften, sondern auch lebensverändernde Impulse mit.“

„Nur mit der Bildung von Jugendlichen kann sich Europa nachhaltig entwickeln“

„Wenn man sieht, wie diese jungen Menschen zusammenarbeiten, dann muss man sich um die Zukunft keine Sorgen machen“, zeigte sich Helge Koers, der diese Veranstaltungen seit mehr als zehn Jahren begleitet, abschließend überzeugt von den internationalen Jugendseminaren. „Nur mit der Bildung von Jugendlichen kann sich Europa nachhaltig entwickeln.

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