Je älter, umso weniger Anteil von Mädchen bei „Jugend forscht“ erhöhen

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Strom aus der Wärme von Abgasen produzierten beim Regionalwettbewerb Jugend forscht (von links) Jantje Haar (12 Jahre), Lena Kemmer (13) und Lisa Schulte (13) vom Gymnasium Georgianum in Lingen. Foto: Wilfried RoggendorfStrom aus der Wärme von Abgasen produzierten beim Regionalwettbewerb Jugend forscht (von links) Jantje Haar (12 Jahre), Lena Kemmer (13) und Lisa Schulte (13) vom Gymnasium Georgianum in Lingen. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Beim Regionalwettbewerb 2018 von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Lingen haben 158 junge Menschen von 16 Schulen aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und der Stadt Osnabrück an den Berufsbildenden Schulen Lingen insgesamt 79 Projekte vorgestellt. Manche traten das erste Mal an, andere waren „Wiederholungstäter“.

Aus dem Landkreis Emsland waren das Franziskusgymnasium Lingen (15 Projekte), das Windthorst-Gymnasium Meppen (fünf Projekte), das Kreisgymnasium St. Ursula Haselünne (vier Projekte), das Gymnasium Marianum Meppen (drei Projekte), das Gymnasium Papenburg und die Bödiker-Oberschule Haselünne (je zwei Projekte) sowie das Gymnasium Georgianum Lingen (ein Projekt) bei dem Wettbewerb vertreten.

Neuer Leiter gesucht

34 Projekte (43 Prozent) fielen in den Bereich „Jugend forscht“, und 45 Projekte (57 Prozent) gehörten zu „Schüler experimentieren“. Während bei „Schüler experimentieren“ der Anteil der Mädchen 62 Prozent beträgt, nimmt dieser bei „Jugend forscht“ stark ab und liegt nur noch bei 34 Prozent. „Wir müssen versuchen, den hohen Mädchenanteil in die höhere Altersklasse von ‚Jugend forscht‘ zu retten“, sagte hierzu die kommissarische Wettbewerbsleiterin Valentina Holle aus Syke. Sie ist Leiterin des niedersächsischen Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“ und war für den langjährigen Regionalwettbewerbsleiter Markus Vogel vom Lingener Gymnasium Georgianum eingesprungen. Dieser hatte die Wettbewerbsleitung nach sieben Jahren Ende 2017 niedergelegt. „Ich hoffe, dass wir bis nächstes Jahr einen Lehrer aus der hiesigen Region finden, der dann die Wettbewerbsleitung des Regionalwettbewerbes übernimmt“, erklärte Holle.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN