Wahl im Kreistag Dirk Kopmeyer für weitere acht Jahre Kreisbaurat im Emsland

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Beglückwünschten Kreisbaurat Dirk Kopmeyer (Mitte) zur Wiederwahl: Landrat Reinhard Winter und die Vorsitzende des Kreistages, Ulla Haar. Foto: Gerd SchadeBeglückwünschten Kreisbaurat Dirk Kopmeyer (Mitte) zur Wiederwahl: Landrat Reinhard Winter und die Vorsitzende des Kreistages, Ulla Haar. Foto: Gerd Schade

Meppen. Kreisbaurat Dirk Kopmeyer ist in der Sitzung des Kreistages am Montag für eine weitere Amtszeit von acht Jahren gewählt worden. In geheimer Abstimmung, die von Bündnis 90/Die Grünen beantragt worden war, stimmten 53 Kreistagsmitglieder für ihn, fünf votierten mit Nein. Es gab eine Enthaltung.

Die aktuelle Amtszeit des 58-jährigen Dezernenten endet am 31. August. Beim Landkreis Emsland tätig ist der Umweltingenieur seit dem 1. Februar 1991, als er die Leitung des damals neu eingerichteten Amtes für Abfallwirtschaft übernahm. Nach der Umwandlung des Amtes in einen Eigenbetrieb wurde Kopmeyer Werksleiter. Im Jahr 2002 übernahm er zusätzlich die Leitung des Amtes für Wasser, Abfall und Bodenschutz. Im Dezember 2009 wurde der Dezernent für die Zeit vom 1. September 2010 bis 31. August 2018 zum Kreisbaurat ernannt.

Kopmeyer, der in Menslage im Landkreis Osnabrück wohnt und sich in seiner Freizeit als Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes Artland auch politisch engagiert, genießt aufgrund seiner großen Fachkenntnis und Führungsqualitäten in Politik und Kreisverwaltung hohes Ansehen. Landrat Reinhard Winter hatte deshalb im Vorfeld keinen Zweifel daran gelassen, dass er eine Wiederwahl des Dezernenten befürworten würde. Das Vorschlagsrecht hat der Landrat. Grundsätzlich ist die Stelle öffentlich auszuschreiben. Der Kreistag kann jedoch im Einvernehmen mit dem Landrat beschließen, auf eine Ausschreibung zu verzichten, wenn diese nur fomalen Charakter hätte und ihren eigentlichen Sinn dadurch verfehlen würde.

Sachkundige und ruhige Art

In der Sitzung verwies Landrat Winter darauf, dass Kopmeyer seine Aufgaben in hervorragender Art und Weise bewältige. Durch seine sachkundige und ruhige Art gelinge es ihm, auch schwierige und mit viel Emotionalität verbundene Themen in ruhigeres Fahrwasser zu lenken. „Ich würde mich in jedem Fall für ihn entscheiden“, begründete der Chef der Kreisverwaltung seinen Vorschlag auf den Verzicht einer öffentlichen Ausschreibung.

Dem folge der Kreistag einstimmig. „Wir haben den besten Mann für diese Aufgabe bereits gefunden“, begründete dies Bernd-Carsten Hiebing für die CDU-Fraktion. Auch Carsten Primke sprach ihm für die SPD-Fraktion das Vertrauen aus, ebenso Tobias Kemper für die FDP. Kopmeyer habe in seinem Dezernat „die ganz großen Löcher zu bohren“, sagte Sozialdemokrat Primke und nannte die Planungen für die E233 als Beispiel. Ein guter Dezernent sei aber immer auch nur so gut wie sein Team, betonte der SPD-Politiker und dankte auch der Mannschaft hinter dem Kreisbaurat für deren Arbeit.


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