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13.02.2018, 17:48 Uhr KOMMENTAR

Die Lingener Friedensschule auf der Bildungsbühne

Kommentar von Thomas Pertz

An der Kiesbergstraße in Lingen befindet sich das städtische Schulzentrum Friedensschule. Foto: Wilfried RoggendorfAn der Kiesbergstraße in Lingen befindet sich das städtische Schulzentrum Friedensschule. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Die Teilnahme der Lingener Friedensschule an der Bildungsmesse „Didacta“ bedeutet eine Wertschätzung der Arbeit im städtischen Schulzentrum, meint der Kommentator.

Das ist ein schöner Erfolg für die Lingener Friedensschule: Sie ist nicht die einzige Bildungseinrichtung in Niedersachsen mit Haupt- und Realschulzweig, aber die einzige, die bei der Bildungsmesse „Didacta“ in Hannover den Stand des Kultusministeriums bereichert. Für das städtische Schulzentrum an der Kiesbergstraße, das sich in seiner facettenreichen Bildungs- und Betreuungsarbeit ständig den verändernden Anforderungen anzupassen versucht, ist dies auch eine Belohnung seiner bisherigen Arbeit.

Die ist – nicht nur an der Friedensschule – eine tägliche Herausforderung. Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarf, mit und ohne Migrationshintergrund – das sind nur zwei unterschiedliche Anforderungsprofile unter einem Schuldach. Hinzu kommen der große Bereich der beruflichen Vorbereitung junger Menschen und überhaupt die Organisation eines Tages an einem Lernort, der am Nachmittag auch ein Lebensort ist. Das alles kann spannend sein, aber auch Spannungen erzeugen.

Die Friedensschule hat dazu eine ganze Reihe von Konzepten entwickelt. Die muss sie nicht für sich behalten. Sie bekommt dafür die große Bildungsbühne der „Didacta“.


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