Museum in Lingen geplant Interview mit Historiker: „Viele Interessen führten zum Mythos Rosemeyer“

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In den ehemaligen Räumen von Elektro Spiegelberg und der Bäckerei Hollenkamp (später Verein Gelingen) weisen Fotos und Infotafeln auf das dort vom Unternehmer Heinrich Liesen geplante Bernd-Rosemeyer-und-Elly-Beinhorn-Museum hin. Foto: Carsten van BevernIn den ehemaligen Räumen von Elektro Spiegelberg und der Bäckerei Hollenkamp (später Verein Gelingen) weisen Fotos und Infotafeln auf das dort vom Unternehmer Heinrich Liesen geplante Bernd-Rosemeyer-und-Elly-Beinhorn-Museum hin. Foto: Carsten van Bevern

Lingen. Anfang 2019 soll in Lingen das Bernd-Rosemeyer-und-Elly-Beinhorn-Museum öffnen. Was soll im Museum gezeigt werden, welche Forschungsarbeit ist zum Beispiel zur Einordnung der SS-Mitgliedschaft Rosemeyers noch notwendig?

Zu diesen und weiteren Fragen äußerte sich der Kurator des Museums, der Historiker Bernd Walter, in einem Interview mit unserer Zeitung. ( Weiterlesen. Rosemeyer-Museum soll 2019 in Lingen eröffnen – ein Zwischenstand >>)


Wer ist Bernd Walter?

Dem 1951 in Ibbenbüren geborenen und heute in Coesfeld lebenden Prof. Dr. Bernd Walter ist das Emsland nicht unbekannt: 1983 veröffentlichte er zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn mit Prof. Erich Kosthorst im Auftrag des Landkreises das dreibändige Standardwerk zu den Emslandlagern: „Konzentrations- und Strafgefangenenlager im Dritten Reich. Beispiel Emsland“.

Von 1999 bis zu seiner Pensionierung im Juni 2016 war er Leiter des heutigen Instituts für westfälische Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, seit 2002 ist er außerplanmäßiger Professor an der Uni Münster. Seine Schwerpunkte sind die neuere Geschichte Westfalens, die Psychiatriegeschichte, die Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts sowie die NS-Zeit.

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