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27.01.2018, 07:00 Uhr ZUR AMTSEINFÜHRUNG VON CLAUDIA TERSTIEGE

Ein Schubser, der Positives bewirkt hat

Kommentar von Thomas Pertz

Die Ernennungsurkunde überreichte Regierungsschuldirektorin Jutta Reinhardt (links) an die neue Rektorin der Grundschule Schepsdorf, Claudia Terstiege. Foto: Thomas PertzDie Ernennungsurkunde überreichte Regierungsschuldirektorin Jutta Reinhardt (links) an die neue Rektorin der Grundschule Schepsdorf, Claudia Terstiege. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Der „Schubser“ für Claudia Terstiege, neue Rektorin der Grundschule Schepsdorf, hat Positives bewirkt, meint der Kommentator.

Manchmal ist ein kleiner Schubs notwendig, um sich der Fähigkeiten, die in einem stecken, auch bewusst zu werden. Claudia Terstiege, die neue Rektorin der Grundschule Schepsdorf, hat so einen Schubs erhalten, als Jutta Reinhardt von der Landesschulbehörde sie im August 2016 zur kommissarischen Leiterin ernannte. Von Amts wegen. „Aufgezeigt“ hatte Terstiege nämlich nicht.

Heute und im Wissen um die große Wertschätzung, die die Lingenerin im Kollegium, bei Eltern und vor allem den Kindern genießt, wissen sie und alle anderen im Umfeld der Grundschule, dass Reinhardts Entscheidung richtig gewesen ist.

Die vielen Leitungswechsel in den letzten Jahren in Schepsdorf liegen in erster Linie an der mangelnden Attraktivität des Rektorenjobs. Dass Claudia Terstiege dennoch Ja gesagt hat, spricht für sie – und weniger für das Land. Es muss seine Hausaufgaben endlich machen, was das Verhältnis von Arbeitsaufwand und Bezahlung von Rektorenstellen in der Grundschule anbelangt.


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