Jahresdienstversammlung Maria Weß ist Ehrenmitglied in der Holthausener Wehr

Von Felix Reis

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Maria Weß gehörte ebenfalls zum Kreis der Geehrten bei der Feuerwehr Holthausen. Außerdem wurden Mitglieder befördert. Das Bild zeigt sie gemeinsam mit Gästen. Foto: Felix ReisMaria Weß gehörte ebenfalls zum Kreis der Geehrten bei der Feuerwehr Holthausen. Außerdem wurden Mitglieder befördert. Das Bild zeigt sie gemeinsam mit Gästen. Foto: Felix Reis

Lingen. Seit Jahrzehnten unterstützt Maria Weß die Ortsfeuerwehr Holthausen in vielerlei Hinsicht. „Dafür möchten wir dir danken und dich zum Ehrenmitglied ernennen“, sagte Ortsbrandmeister Dennis Husmann in seiner Laudatio im Rahmen der Jahresdienstversammlung.

Stolz nahm die Seniorin die Urkunde und ein Präsent entgegen und erzählte einige Dönkes aus der vergangenen Zeit. Ihre Ernennung zum Ehrenmitglied und Ehrungen für insgesamt 250 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Holthausen waren die Höhepunkte der Jahresdienstversammlung im Feuerwehrhaus.

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff und Brandabschnittsleiter Andreas Wentker zeichneten Karl Wellen für 50 Jahre Mitgliedschaft mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes aus. Das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen für 40 Jahre erhielten Martin Barloh, Claus Hofschröer, Hermann Lübbers sowie Michael und Norbert Surmann. Die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Silber erhielt Martin Geers.

Sieben Brandeinsätze

Zu sieben Brandeinsätzen, sieben Hilfeleistungen und 24 Brandsicherheitswachen mussten die 54 Mitglieder der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr ausrücken. 24 Lehrgänge zur Fort- und Weiterbildung wurden besucht. „Einer der Höhepunkte des letzten Jahres war die Gründung unserer Kinderfeuerwehr“, freute sich Ortsbrandmeister Dennis Husmann. 22 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren werden spielerisch an die Feuerwehr herangeführt. „Das Interesse ist so groß, dass wir 20 Kinder auf eine Warteliste setzen mussten“, sagte Husmann.

„In der Jugendfeuerwehr haben wir zurzeit 14 Jungen und sieben Mädchen“, berichtete Stadtjugendfeuerwehrwart Niklas Hofschröer. 35 Dienstabende wurden durchgeführt. Höhepunkt war das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Spelle.

Neues Feuerwehrhaus

Die Arbeit der Feuerwehren der Stadt Lingen im vergangenen Jahr präsentierte Stadtbrandmeister Ralf Berndzen (wir berichteten) „Die Jahresberichte zeigen eindrucksvoll, dass gerade auch in der Jugendarbeit hervorragendes geleistet wird“, lobte Oberbürgermeister Dieter Krone. Die Arbeit in der Einsatzabteilung werde immer mehr und komplexer. „Für den Bau des neuen Feuerwehrhauses sind 1,5 Millionen Euro im Haushalt eingestellt“, sagte Krone weiter. Er hoffe, dass zum 70-jährigen Jubiläum 2019 das Objekt genutzt werden könne. Das sei aber ein sportliches Ziel.

Auch Ortsbürgermeister Uwe Dietrich zeigte sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit der ehrenamtlichen Helfer. „Eine Berufsfeuerwehr wäre für die Stadt nicht zu finanzieren“, sagte Dietrich. Der Leiter der Berufsfeuerwehr der BP, Martin Hamfeld, dankte für die gute Zusammenarbeit und berichtete über Neuigkeiten. „Mittlerweile sind zwölf Werkfeuerwehrmänner aus den Feuerwehren der Stadt Lingen bei und tätig“, freute er sich.

Beförderungen

Holger Dyckhoff und Andreas Wentker berichteten aus ihren Aufsichtsbereichen. In den nächst höheren Dienstgrad befördert wurden Feuerwehrmann Kevin van Uelsen, Oberfeuerwehrmänner Nico Aßmuth und Oliver Schomakers, Hauptfeuerwehrmann Jan Helming, Löschmeister Niklas Hofschröer und Oberbrandmeister Dennis Husmann.

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