Umbau für bis zu 700.000 Euro „Lachstreppe“ im Hotel am Wasserfall adé: Was ändert sich?

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Das Restaurant „Lachstreppe“ im Hotel am Wasserfall hat geschlossen. Vorübergehend. Es wird für mehr als 500.000 Euro umgebaut. Foto: Hotel am WasserfallDas Restaurant „Lachstreppe“ im Hotel am Wasserfall hat geschlossen. Vorübergehend. Es wird für mehr als 500.000 Euro umgebaut. Foto: Hotel am Wasserfall

Lingen. Die Deckenverkleidung ist weg, von Stühlen und Tischen keine Spur. Das Restaurant „Lachstreppe“ im Hotel am Wasserfall hat geschlossen – zumindest vorübergehend. Es wird umgebaut. Im Mai wird es wieder eröffnet, modernisiert und mit neuem Namen. Was erwartet die Gäste?

Ein Braten, dazu ein paar Klöße und Rotkohl. Das Gericht darf auf der Speisekarte eines Restaurants, das gutbürgerliche Küche anbietet, wohl kaum fehlen. So auch nicht in der „Lachstreppe“. 27 Jahre wurden in dem hoteleigenen Restaurant Gerichte der Saison angeboten, sei Ente, Spargel, Lamm und Wild. Traditionelles kam auf dem Tisch. Damit ist nun Schuss. Seit diesem Wochenende ist das Restaurant geschlossen. Es wird umgebaut.

Das Klientel wurde immer älter

Bei den Stammgästen kamen die Gerichte gut an. Das Problem: Laut den Hotel-Inhabern wurde das Klientel immer älter, jüngeres Publikum blieb aus. Das soll sich ab Anfang Mai ändern. Aus der „Lachstreppe“ wird das „Ems-Island“. Seit diesem Wochenende ist das Restaurant geschlossen. Es wird umgebaut.

„Es ist nicht mehr zeitgemäß“

Zwischen 500.000 und 700.000 Euro nehmen Heino und Ingo Schepergerdes für die Renovierung in die Hand. Das Restaurant, sagt Heino Schepergerdes, ist in die Jahre gekommen. Es sei 27 Jahre alt und versprühe auch den Charme dieses Alters. „Es ist nicht mehr zeitgemäß“, gibt Heino Schepergerdes ehrlich zu. Das würde nicht nur für den Namen, auch für die Innenausstattung gelten.

Nun wird, so die Hotelinhaber, in die Zukunft investiert. Ein Architekt aus Oldenburg wurde engagiert, Pläne wurden entworfen und zahlreiche Restaurants angeschaut, um zu überlegen, wie das „Ems-Island“ aussehen könnte.

Aus „Lachstreppe“ wird „Ems-Island“: So soll das hoteleigene Restaurant nach dem Umbau aussehen. Foto: Hotel am Wasserfall

Pasta, Pizza und Fingerfood

Entstehen wird ein Restaurant, das die jüngere Zielgruppe ansprechen soll. Statt gutbürgerlichem Essen, wird die Speisekarte künftig eher italienische mediterran angehaucht sein. „Pasta, Pizza und Fingerfood werden auf den Tisch kommen“, sagt Heino Schepergerdes. Während im Fähr-Restaurant– dem zweiten Restaurant des Hotels – gehobene Küche angeboten wird, wir es im „Ems Island“ auch Gerichte für den kleinen Geldbeutel geben. Zusätzlich Cocktails und Longdrinks und in den Abendstunden kann der Musikregler höher gedreht werden. Laut Heino Schepergerdes soll ein „Bar-Feeling“ entstehen. 200 Sitzplätze entstehen. Nicht nur drinnen – auch draußen. Der Terrassenbereich wird ausgebaut, damit dieser das ganze Jahr über nutzbar ist. Nicht mehr nur abends wird in der „Ems-Island“ gekocht. Laut Heino Schepergerdes wird das Restaurant künftig mittags ebenfalls geöffnet haben. Am Wochenende wird den Gästen Frühstück oder Brunch angeboten.

Eröffnung für den 1. Mai 2018 geplant

Der Zeitplan des Umbaus ist straff: Die Eröffnung des neuen Restaurants ist bereits für den 1. Mai 2018 geplant. Bis dahin müssen auch neue Mitarbeiter eingestellt werden. Bisher bestand das Personal der einstigen „Lachstreppe“ aus acht Mitarbeitern. Nun benötigt das Hotel durch die erweiterten Öffnungszeiten zusätzliches Personal.


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