1308 Neugeborene 2017 Baby-Boom im Bonifatius-Hospital in Lingen hält weiter an

Das Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Manfred Johnscher (2. von links) gratulierte den Eltern des ersten in 2018 im Boni geborenen Zwillingspärchens Stephanie Bako mit Tochter Annelie und Tobias Bako mit Sohn Michel. Foto: Bonifatius-Hospital LingenDas Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Manfred Johnscher (2. von links) gratulierte den Eltern des ersten in 2018 im Boni geborenen Zwillingspärchens Stephanie Bako mit Tochter Annelie und Tobias Bako mit Sohn Michel. Foto: Bonifatius-Hospital Lingen

Lingen. Der Baby-Boom im Bonifatius-Hospital Lingen hält an: 1308 Kinder erblickten im Jahr 2017 in der Geburtsklinik mit angeschlossenem Perinatalzentrum das Licht der Welt – mehr als jemals zuvor im Lingener Krankenhaus.

Im Monatsreigen haben sich laut einer Mitteilung des Bonifatius-Hospitals der Juni und September mit jeweils 124 Babys als die geburtenfreudigsten heraus kristallisiert. Im April indes gab es nur 99 Neugeborene. „Mit jährlich weit mehr als 1000 Geburten pro Jahr haben sich die Zahlen auf hohem Niveau eingepegelt“, bestätigt Chefarzt Dr. Manfred Johnscher.

Viele Zwillingspärchen

1276 Frauen kamen im vergangenen Jahr zur Geburt ins Boni. Bei den Geburten kamen 32 Zwillingspärchen zur Welt. Dies sind verhältnismäßig viele, da sich Risikoschwangere und werdende Mütter von Mehrlingen aus der Region aufgrund des angeschlossenen Perinatalzentrums und der Neonatologie oftmals für Lingen entscheiden. So wie die Eltern des ersten Zwillingspaares des Jahres 2018, Stephanie und Tobias Bako.

Neue Besucherregelungen eingeführt

Eine weitere Besonderheit schätzen die jungen Mütter laut einer Mitteilung des Krankenhauses sehr: Neben der integrativen Wochenbettpflege, die eine Kontinuität in der Betreuung von Mutter und Kind durch eine konstante Bezugsperson gewährleistet, wurden bereits vor zwei Jahren neue Besucherregelungen eingeführt. Um eine ungestörte Bindungsförderung zwischen Eltern und dem Neugeborenen in einer möglichst ruhigen und wohligen Atmosphäre zu gewährleisten, ist der Besuch im Patientenzimmer neben dem Vater nur den Großeltern und Geschwisterkindern vorbehalten. Für alle anderen, wie Freunde, Verwandte und Nachbarn stehen mehrere Besuchernischen und ein Treffpunktraum auf der Station zur Verfügung.

Damit Mutter und Kind zwischendurch Ruhe und Kraft tanken können, gibt es zudem eine Mittagsruhe von 13 bis 14.30 Uhr. Stationsleitung Andrea Dobbe erläutert: „Die heute oft kurze Zeit auf der Wochenstation soll für Mutter und Kind ein Ort des sich aneinander Gewöhnens und der Ruhe sein.“