Zum 1. Februar Harald Schomakers neuer Pächter des Kolpinghauses in Lingen

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Neuer Pächter des Kolpinghauses in Lingen ist Harld schomakers (dritter von links). Weiter auf dem Bild von links: Hermann Brinker, Vorsitzender des Vereins Kolpinghaus, sowie die Kinder von Harald Schomakers, Laura und Kai. Foto: Thomas PertzNeuer Pächter des Kolpinghauses in Lingen ist Harld schomakers (dritter von links). Weiter auf dem Bild von links: Hermann Brinker, Vorsitzender des Vereins Kolpinghaus, sowie die Kinder von Harald Schomakers, Laura und Kai. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Harald Schomakers heißt der neue Pächter des Kolpinghauses in Lingen. Der 51-Jährige, der im Ortsteil Bramsche wohnt, übernimmt das Haus zum 1. Februar 2018 von Daniela Heller.

Wie berichtet, hatte die gelernte Hotelfachfrau den Pachtvertrag nicht mehr verlängert, da sie eine Weltreise plant. Die Suche nach einem Nachfolger, der den Weiterbetrieb des traditionsreichen Hauses sichert, hatte sich für den Verein „Kolpinghaus“ um seinen Vorsitzenden Hermann Brinker als sehr schwierig erwiesen. Am Ende war sie aber erfolgreich, wie Brinker im Gespräch mit der Redaktion erleichtert betonte.

Schomakers ist gelernter Lebensmittelkaufmann und hat bei der damaligen Coop-Kette in der Lookenstraße gelernt. Später übernahm er das Lebensmittel-Geschäft von seinen Eltern in Bramsche, wo er bis 2006 arbeitete. Bis November 2015 betrieb er in Bramsche eine Gaststätte auf dem elterlichen Grundstück, musste diese dann aber aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben. Zurzeit arbeitet Schomakers, der sich ehrenamtlich bei der Bramscher Feuerwehr engagiert, beim Taxiunternehmen Twiehaus in Lingen.

Traditionsreiches Haus

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, betonte er im Gespräch mit der Redaktion. Er habe Erfahrungen in der Selbstständigkeit und kenne das Gastronomiegeschäft. „Das Kolpinghaus ist traditionell und bodenständig, darauf will ich aufbauen“, sagte der 51-Jährige. Die bisherigen Veranstaltungsformate würden deshalb auch künftig angeboten. Viele Vereine und Verbände seien eng mit dem Haus verbunden. In der Stadt gebe es eine große Zahl von Menschen zwischen 30 und 55 Jahren, die einen Ort für gesellige Veranstaltungen suchten. Hierzu habe sich das Kolpinghaus bereits bislang schon angeboten und werde es auch weiterhin tun.

Schomakers verwies außerdem darauf, dass das Haus dank des Engagements des Vereins „Kolpinghaus“ in einem sehr guten Zustand sei. In den vergangenen Jahren seien einige Sanierungsmaßnahmen gelaufen, auch im angeschlossenen Hotelbereich.

In diesen Tagen finden Personalgespräche im Kolpinghaus statt. „Wir wollen, dass das Haus ohne Unterbrechung zum 1. Februar weiterläuft“, sagte Schomakers. Ausbauen möchte der neue Pächter das Speiseangebot. „Wir werden mit einfachen Gerichten anfangen und dann mal sehen, wie es sich entwickelt“, erläuterte der 51-Jährige.

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