Wettbewerb „Jugend debattiert“ Gesamtschüler in Lingen diskutieren gut

Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ bereichert den Unterricht und das schulische Leben. Diese Erfahrung haben die Jungen und Mädchen der Gesamtschule Emsland gemacht. Foto: GesamtschuleDer Wettbewerb „Jugend debattiert“ bereichert den Unterricht und das schulische Leben. Diese Erfahrung haben die Jungen und Mädchen der Gesamtschule Emsland gemacht. Foto: Gesamtschule

Lingen. Respektvoll miteinander streiten: Darum ist es beim Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ der Gesamtschule Emsland in Lingen gegangen.

Soll der Verzehr von Fast Food in der Schule verboten werden? Um diese Streitfrage ging es zunächst. Zwölf Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs debattierten, ob und wie ein Verbot von Fast Food in der Schule umgesetzt werden könnte. Auf erhellende und unterhaltsame Weise setzten sie sich einer Mitteilung der Schule zufolge damit auseinander, wie man überhaupt „Fast Food“ definiert bis hin zu der Frage, wie gesunde Ernährung gelernt wird und wer dafür verantwortlich ist.

Stärkere Argumente gegen Fast Food

Die Pro-Seite, die sich für das Verbot von Fast Food aussprach, hatte stärkere Argumente. Die Contra-Seite war natürlich dagegen, zumal sich im Schulalltag Fast Food etabliert hat.

Unter der Leitung der Projektlehrerinnen Gina Arends-Machnik, Helen Wusterack und Marina Horstkamp ging es anschließend in den beiden Finalrunden um das Thema: Soll für Minderjährige ein Smartphone-Führerschein vorgeschrieben werden? Die zuschauenden Schülervertreter des 8. Jahrgangs, die Jury und Mitglieder der Schulleitung waren von den rhetorischen Fähigkeiten der Debattanten beeindruckt. Einige Achtklässler fragten, ob sie mitmachen dürften und sich sofort anmelden könnten. Am Ende ging die Diskussion unentschieden aus, Pro und Contra hielten sich die Waage.

Zeitwächterinnen

Die ersten vier Plätze belegten Thea Esders (9.4), Sarah Schmitt (9.1), Laura Breher (9.3) und Annika Mühlbacher (10.1) . Auch Ronny Dorka (9.1), Viviana Tsotsos (9.1), Yannick Teufert (9.1), Lynn Zientarra (9.2), Ole ten Brink (9.2), Miriam Hofschröer (9.2), Marvin Poppe (9.3) und Ronja Ehlert (9.4) debattierten gut vorbereitet und engagiert. Als Zeitwächterinnen waren Annalena Kock (9.2) und Yasmin Raudschus (9.2) im Einsatz.

Kompetenzen erweitert

Gewonnen haben nach Angaben der Schule alle Teilnehmer: Sie konnten ihre persönlichen Kompetenzen erweitern, indem sie bei unterschiedlicher Meinung respektvoll miteinander umgingen, aktiv zuhörten und frei sprachen, sowie sicher und selbstbewusst auftraten. Diesen Gewinn bestätigt auch Emma Timmer, die im letzten Jahr als Neuntklässlerin der Gesamtschule Emsland sogar im Landeswettbewerb den zweiten Platz erreichte und im Juni am Bundeswettbewerb in Berlin teilnahm. Mit diesem breiten Erfahrungsspektrum setzt sie sich als Zehntklässlerin inzwischen in der Schule bei der Vorbereitung des Schulwettbewerbs (Coaching) und als Jurorin sehr kompetent ein.

Zum Wettbewerb nach Bersenbrück

Seit Herbst 2016 ist die Gesamtschule Emsland Mitglied im „Jugend debattiert- Regionalverbund Hase-Ems-Vechte“ und nimmt nun das zweite Mal an diesem bundesweiten Wettbewerb offiziell teil.

Die vier Finalisten fahren am 30. Januar 2018 zum Regionalwettbewerb nach Bersenbrück. Dort werden die besten Debattanten der sieben teilnehmenden Schulen aus dem Verbund ermittelt und die Siegerinnen und Sieger qualifizieren sich für den Wettbewerb auf der Landesebene.

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