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40 Jahre den Menschen verbunden Jubiläums- und Verabschiedungsfeier im Bonifatius-Hospital Lingen

Von PM. | 20.09.2018, 12:43 Uhr

In einer Jubiläums- und Verabschiedungsfeier des Bonifatius-Hospitals Lingen sind jetzt zwei Mitarbeiter für ihre 40-jährige Tätigkeit geehrt worden. Daneben haben vier Jubilare 25 Dienstjahre im Boni gefeiert und vier weitere Mitarbeiter sind in den Ruhestand verabschiedet worden.

Auf jeweils 40 Jahre im Bonifatius-Hospital Lingen blicken Joachim Gerdes aus der Urologie und Monika Thy von der Wöchnerinnenstation laut einer Mitteilung des Hospitals zurück. Beide haben ihre Ausbildung schon im Lingener Krankenhaus absolviert und sind seitdem im Boni tätig, skizzierte Christiane Neehoff-Tylla als stellvertretende Pflegedirektorin die Werdegänge. Gerdes könne als "Mann der ersten Stunde" das 40-jährige Jubiläum der Urologie in diesem Jahr mitfeiern, freute sich der Ärztliche Direktor Dr. Olaf Brinkmann als Chefarzt der Abteilung und bedankte sich bei dem Leiter der urologischen Ambulanz. In der Zeit von Thys Tätigkeit im Boni wurden in der Geburtshilfe rund 40.000 Kinder geboren.

Van der Puye nach 47 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet

Außerdem wurden neben Gerdes und Thy vier Jubilare mit 25 Dienstjahren geehrt und vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Unter ihnen war auch Gesundheits- und Krankenpflegerin Maria Heet van der Puye, der Neehoff-Tylla für 47 Jahre im Bonifatius Hospital besonderen Respekt aussprach.

Kollegen und Wertschätzung sind Faktoren für Mitarbeitertreue

Nicht nur fachliches Know-how gehe, wenn Mitarbeiter das Krankenhaus in den Ruhestand verlassen. Auch das Wissen über wichtige Zusammenhänge könne wegbrechen, aber durch das immer noch lange Zusammenarbeiten in der Boni-Belegschaft werde solches Wissen "vererbt", hieß es in der Mitteilung. Die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung hatte sich im Vorfeld bei den Geehrten umgehört und Faktoren für die Mitarbeitertreue ausgemacht: „Tolle Kollegen, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, Freude an der Arbeit und die Wertschätzung seitens des Hauses wurden immer wieder genannt“  

Pastoralreferent von Melle: Technik darf den Mitarbeiter nicht überflüssig machen

„Ein wichtiges Gut bleibt für unser Krankenhaus die Identifikation der einzelnen Teams mit dem Arbeitsumfeld und wir wissen, wie wichtig die Expertise unserer erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist“, dankte Geschäftsführer Martin Diek den Jubilaren. Im vorangegangenen ökumenischen Gottesdienst betonte Pastoralreferent Sebastian von Melle, der Einzug der Technik und die kontinuierliche fachliche Entwicklung dürfe die einzelnen Mitarbeiter nicht überflüssig machen. Das Leitmotiv "dem Menschen verbunden" werde nicht vom System mit Leben erfüllt, sondern von jedem Einzelnen. Dem schlossen sich alle Festredner in ihren Ausführungen an.