Ein Artikel der Redaktion

Fußgänger und Radfahrer stark gefährdet DRK schult in Lingen zum Thema toter Winkel

Von PM. | 16.09.2019, 16:18 Uhr

Zum Thema toter Winkel hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Lingen zum Umgang mit Lastkraftwagen im Straßenverkehr Erste-Hilfe-Ausbilder geschult.

Vom „toten Winkel“ hat wohl jeder schon gehört – welche Ausmaße er hat und dass es sogar mehrere davon gibt, wissen aber die wenigsten. Darum werden die Erste-Hilfe-Ausbilder des DRK-Kreisverbands Emsland laut Pressemitteilung speziell geschult, um dieses manchmal lebensrettende Wissen weitergeben zu können.

Mit einem Kennzeichnungsband stellten die Teilnehmer die tatsächliche Größe des blinden Bereichs dar: neben dem toten Winkel auf der in Fahrtrichtung rechten Seiten, der besonders groß ist, zeigte Norbert Boyer, Fachbereichsleiter der Erste Hilfe Ausbildung beim Deutschen Roten Kreuz im Emsland, auch die drei weiteren gefährlichen Bereiche. Denn auch auf der linken Seite des Fahrers sowie vor und hinter einem Lkw befindet sich ein Bereich, den der Fahrer nicht einsehen kann.

Nicht immer auf dem Vorfahrtsrecht bestehen

Anhand eines von der Firma Gaseservice Fraune zur Verfügung gestellten Lastwagens wurde den Teilnehmern schnell deutlich, dass es im Umgang mit Lkw im Straßenverkehr vor allem als Fußgänger oder Radfahrer am sichersten ist, nicht immer auf sein Vorfahrtsrecht zu bestehen, sondern gegebenenfalls in einem sicheren Bereich zu warten. Mit auf den Weg gab Norbert Boyer einen praktischen Tipp, den die Ausbilder auch in ihren Erste Hilfe Kursen weitergeben werden: „Wenn du den Fahrer nicht sehen kannst, dann sieht er dich auch nicht.“

TEASER-FOTO: