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SPD weist auf Innenstadt-Mittel hin Beratungen über Lingener Haushalt 2020 beginnen am Montag

Von PM. | 15.09.2019, 17:00 Uhr

Ihre Empfehlungen für den städtischen Haushalt 2020 wird die Verwaltung der Stadt Lingen am Montag, 16. September, im Finanzausschuss den Mitgliedern des Rates vorstellen. Dies nutzt die SPD, um daraufhin zu weisen, dass in den vergangenen Jahren Mittel für die Innenstadt von Aktiven nicht voll ausgeschöpft wurden.

Die Empfehlungen für den Haushalt 2020, die Stadtkämmerin Monika Schwegmann am Montag ab 15.30 Uhr im Rathaus (Saal Langenbielau) vorlegen will, weisen der Beschlussvorlage zufolge wieder ein siebenstelliges Plus aus. Dem Planwerk zufolge wird ein Überschuss in Höhe von 1.175.300 Euro erzielt. Auch für die kommenden Jahre wird das so angenommen.

301.800 Euro für Ortsteile

Die Planungen für Ein- und Ausgaben wird die Verwaltung in der Sitzung vorstellen. Dazu gehören unter anderem auch die Mittel für die Ortsräte. Auf diese verweist die SPD-Fraktion in einer Pressemitteilung. 10,28 Euro pro Einwohner erhalten die Ortsräte, um Zuschüsse beschließen zu können, die die Entwicklung des Ortsteils fördern. 301.800 Euro sind dafür "eingepreist" für 2020 - von 9100 Euro für Clusorth-Bramhar bis hin zu 74.300 Euro für Laxten.

Budget für die Kernstadt

Nicht dazu zählt jedoch die Innenstadt; die Stadtteile wie Damaschke, Reuschberge oder auch die Innenstadt haben keine Ortsräte; Vereine, Gruppen oder Gemeinden, die etwas bewegen wollen aber sehr wohl. "Auf Antrag der SPD-Fraktion wird seit 2012 ein Budget von 15.000 Euro für die Kernstadt Lingens zur Verfügung gestellt", erklärt Fraktionsvorsitzende Edeltraut Graeßner.

Nie voll ausgeschöpft

Vergeben werden diese durch den Arbeitskreis Innenstadt-Vereine, dem Oberbürgermeister Dieter Krone vorsitzt. Das Problem daran erläutert SPD-Ratsherr Bernhard Bendick: "In keinem einzigen Jahr seit 2012 haben wir die volle Summe ausgeben können. In der Regel blieben die Förderungen insgesamt deutlich unter 10.000 Euro."

SPD-Ratsfrau Susanne Janßen, selbst Arbeitskreis-Mitglied, bedauert dies und fordert alle Vereine, Kirchengemeinden, Gruppen und andere Aktive im Bereich der Kernstadt auf, Anträge zu stellen, damit das bewilligte Geld auch ausgezahlt werden kann.

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