Samtgemeinderat Lühn dankt Lengericher Flüchtlingshelfern

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Ein positives Integrationsbeispiel ist der Iraner Farhad Davoodi, der im Sportverein SV Bawinkel eine Abteilung Kickboxen aufgebaut hat und junge Bawinkeler und mehrere Asylbewerber in der Kampfsportart trainiert. Foto: Heinz KrüsselEin positives Integrationsbeispiel ist der Iraner Farhad Davoodi, der im Sportverein SV Bawinkel eine Abteilung Kickboxen aufgebaut hat und junge Bawinkeler und mehrere Asylbewerber in der Kampfsportart trainiert. Foto: Heinz Krüssel

Lengerich. Über die aktuelle Situation der Asylbewerber in der Samtgemeinde Lengerich hat Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn jetzt den Samtgemeinderat informiert.

Aktuell leben demnach 137 Menschen vor Ort. Insgesamt sind der Samtgemeinde 256 Asylbewerber zugewiesen worden. Der Rest sei entweder untergetaucht, freiwillig ausgereist, abgeschoben worden oder halte sich an einem anderen Ort in Deutschland auf. 78 Asylbewerber haben einen befristeten Aufenthaltsstatus (Bleiberechtsstatus). 59 Personen haben entweder kein Bleiberecht oder noch keinen geklärten Status.

Daten

Der Aufenthaltsort der 137 in der Samtgemeinde lebenden Personen gliedert sich wie folgt: 19 in Bawinkel 41 in Gersten, 16 in Langen und 61 in Lengerich. Keine Asylbewerber leben in Handrup und Wettrup. Die Asylbewerber sind dezentral in der samtgemeindeeigenen Liegenschaft in Bawinkel sowie in angemieteten Wohnungen in Bawinkel, Gersten, Langen und Lengerich untergebracht. Die meisten Personen kommen aus Syrien (46), Afghanistan (32), Iran (16) und Serbien (12). Die Altersstruktur stellt sich wie folgt dar: Kinder 0 bis 6 Jahre: 23; Kinder 7 bis 18 Jahre: 27; ab 18 bis 30 Jahre: 45; 31 bis 50 Jahre: 33; 51 bis 64 Jahre: 5; ab 65 Jahre: 4.

„Hervorragende Arbeit“

Lühn und der Ratsvorsitzende Adolf Böcker dankten den vielen ehrenamtlichen Helfern, die eine wichtige Funktion bei der Integration übernommen haben. „Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer leisten eine hervorragende Arbeit, beispielsweise wenn es um die Betreuung, um Sprachkurse und Fahrdienste geht“, so Lühn. Das „Café International“ in den Räumen der ehemaligen Gaststätte Erdmann werde sehr gut angenommen.

Weihbischof

Lühn informierte den Rat zudem darüber, dass Weihbischof Johannes Wübbe am 18. September im Rahmen der Visitation seine Heimatgemeinde besuchen werde. Außerdem teilte der Verwaltungschef mit, dass die Bündelungsphase der Deutschen Glasfaser erfolgreich beendet worden sei. In den Gemeinden Bawinkel, Gersten, Langen und Lengerich werde das Glasfasernetz ausgebaut. Weiterhin werde ein Nachfolger für den ausgeschiedenen Seniorenbeauftragten Ludwig Prekel gesucht. Interessenten könnten sich gerne bei ihm melden, so Lühn.

Rückblick

Im Rückblick auf das dritte Weinfest zog Lühn eine positive Bilanz: „Das Fest war sehr gut besucht, die Stimmung war toll und der Dank gilt allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren.“ Es konnten über 2000 Euro für den Sozialfonds für Kinder und Jugendliche erwirtschaftet werden. Rund 100 Personen haben laut Lühn am Boule-Turnier für Senioren im Bürgerpark teilgenommen. Den ersten Platz konnte die Mannschaft aus Handrup erringen. Am 27. September findet der Seniorennachmittag im Saal Köbbe in Gersten statt.


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