Rauchmelder alarmiert Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Gersten brennt

Von Felix Reis

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In Gersten hat es in einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude gebrannt. Foto: Felix ReisIn Gersten hat es in einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude gebrannt. Foto: Felix Reis

Gersten. Ein als Schornsteinbrand gemeldetes Feuer in Gersten hat sich am Mittwochmorgen als Zimmerbrand entpuppt.

Die Bewohner eines Wohn- und Wirtschaftsgebäudes an der Stroothooker Straße waren nach Angaben von Polizei und Feuerwehr durch alarmierende Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden und konnten das Haus unverletzt verlassen. Sie hatten den Eindruck, dass der Schornstein des Gebäudes brannte, und alarmierten die Feuerwehr.

Ausreichend Atemschutzgeräteträger benötigt

Eine erste Erkundung der Wehrleute unter Atemschutz ergab jedoch, dass im Erdgeschoss ein Zimmer brannte und der Rauch entlang des Kamins aus dem Dach zog. Aufgrund der unklaren Lage ließ der Einsatzleiter der Ortsfeuerwehr Gersten, Guido Moß, die Ortsfeuerwehren Langen und Bawinkel nachalarmieren, um ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben.

Gemeindebrandmeister Moss: Rauchmelder sind wichtig

Die Feuerwehren konnten den Brand, der kurz nach 10 Uhr ausgebrochen war, relativ schnell löschen. Sie brachten das Brandgut ins Freie und belüfteten das Gebäude. Im Einsatz waren 48 Feuerwehrleute und fünf Fahrzeuge sowie Polizei und Rettungsdienst. Brandursache und Schadenshöhe stehen noch nicht fest.

„Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig funktionierende Rauchmelder sind, damit im Brandfall keine Personen zu Schaden kommen“, betonte Gemeindebrandmeister Michael Moss.


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