Neues Baugebiet am Erlenweg Große Nachfrage nach Baugrundstücken in Lengerich

Meine Nachrichten

Um das Thema Lengerich Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Lengerich. In der Gemeinde Lengerich werden die Bauplätze knapp. Nach einer weiter gestiegenen Nachfrage werden ab Mitte April nur noch drei Baugrundstücke zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund soll das Baugebiet Erlenweg zeitnah erweitert werden. 23 Bauplätze sollen dort entstehen.

2015 sind in der Gemeinde Lengerich im Baugebiet „Am Bürgerpark“ sieben Bauplätze verkauft worden. Mitte April dieses Jahres werden nun in diesem Wohngebiet drei weitere und im Baugebiet „Erlenweg“ neun Grundstücke veräußert. Ab diesem Zeitpunkt werden in Lengerich nach Angaben der Samtgemeindeverwaltung im „Bürgerpark“ nur noch zwei und im Baugebiet „Erlenweg“ nur noch ein Bauplatz zur Verfügung stehen. Die Quadratmeterpreise bewegen sich zwischen 17,50 und 20 Euro je Quadratmeter im Baugebiet „Am Bürgerpark“ und bei 48 Euro voll erschlossen im „Erlenweg“.

2,1 Hektar mehr Bauland

Aus diesem Grund soll das Baugebiet Erlenweg jetzt um rund 2,1 Hektar erweitert werden. Auf der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche könnten 23 Bauplätze geschaffen werden. Einstimmig ist im Gemeinderat jetzt der Beschluss für den Einstieg in das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan „Erlenweg II“ gefasst worden. Das Büro für Stadtplanung aus Werlte wird für gut 7800 Euro brutto die Aufstellung des Bebauungsplans betreuen.

Neue Straße „Auf der Wiese“

Ebenfalls einstimmig entschieden die Ratsmitglieder, die in diesem Jahr geplante Erschließungsstraße im ersten Abschnitt des Baugebietes „Auf der Wiese“ zu nennen – vorangegangen war eine Abstimmung unter den schon feststehenden künftigen Anliegern per Nachrichtendienst „WhatsApp“. „Wenn die Anlieger sich diesen Namen wünschen, warum sollten wir dem entgegenstehen?“, erläuterte Bürgermeister Gerd Wübbe das recht ungewöhnliche Namensfindungsverfahren.

Neues Wohn- und Geschäftshaus

Neben den planungsrechtlichen Grundlagen für den geplanten Bau des neuen Aldi-/Posten Börse-Geschäftshauses gegenüber dem Rathaus diskutierten die Gemeindepolitiker die bauplanerischen Bedingungen für den angedachten Bau eines dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses an der neu geschaffenen Verbindungsstraße zwischen Aldi-Parkplatz und Mittelstraße. Auf Wunsch des Investors ist bei einer Enthaltung des SPD-Ratsherrn Ernst-Uwe Vollmer die mögliche Gesamthöhe des Gebäudes von 12 auf 13 Meter und die Mindestdachneigung auf 20 Grad (vorher 38 bis 45 Grad) verändert worden. „Wir kommen damit dem möglichen Investor etwas entgegen. Das ist doch genau das, was wir wollten“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Alfred Lampa.

Als eine „gute Entwicklung“ bezeichnete denn auch der Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn den dort geplanten Neubau. Eine von vielen in der Ortsmitte gewünschte Drogerie werde dort aber nicht einziehen. „Dies ist dort gegenwärtig einfach nicht zu realisieren“, betonte der Verwaltungschef.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN