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24.03.2016, 09:01 Uhr KOMMENTAR

Vier Jahre auf der Walz: ein lehrreiches Abenteuer

Kommentar von Carsten van Bevern

Zum Abschluss seiner vierjährigen Walz kletterte Arne Peters traditionell über das Ortseingangsschild zurück in seinen Heimatort Andervenne. Foto: Martin PetersZum Abschluss seiner vierjährigen Walz kletterte Arne Peters traditionell über das Ortseingangsschild zurück in seinen Heimatort Andervenne. Foto: Martin Peters

Andervenne. Gar nicht altbacken ist es, auch heute noch als Handwerksgeselle auf Wanderschaft zu gehen. Ein Kommentar.

Alles andere als altbacken ist es, auch heute noch als Handwerker auf Wanderschaft, die traditionelle Walz, zu gehen.

Denn eine solide Ausbildung, ein möglichst breit gefächertes und darauf aufbauendes Fachwissen, Praktika in möglichst vielen Betrieben, Weltoffenheit, Selbstständigkeit und möglichst gute Fremdsprachenkenntnisse sind einige der wichtigsten Eigenschaften, die man für ein erfolgreiches (Berufs-)leben braucht.

Arne Peters hat als einer von jährlich noch wenigen Hundert Wandergesellen Mut bewiesen, hat Freunden, Familie und dem vertrauten Umfeld für vier Jahre Adieu gesagt, um seinen Horizont zu erweitern. Beruflich und persönlich. Welcher Handwerksbetrieb möchte einen in so vielen Bereichen erfahrenen Gesellen nicht beschäftigen?

Zudem war die lehrreiche Zeit noch ein Abenteuer: Wer kann schon von sich behaupten, in vier Jahren in ganz Deutschland, fast ganz Europa und Kanada gelebt und gearbeitet zu haben?

Eine für alle wirklich gute Tradition, diese Walz.


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