Im Bereich des Erlenweges Neues Baugebiet mit über 30 Plätzen in Lengerich

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Die Ortsmitte der Gemeinde Lengerich. Das Archivbild stammt aus dem Jahr 2009. Foto: HeskampDie Ortsmitte der Gemeinde Lengerich. Das Archivbild stammt aus dem Jahr 2009. Foto: Heskamp

Lengerich. Wer in Lengerich ein Haus bauen möchte, der hat dazu demnächst im Bereich des Erlenweges Gelegenheit.

Die Kommune hat dort Planungen zur Ausweisung eines neuen Baugebietes auf den Weg gebracht. Einzelheiten wurden in der Ratssitzung am Mittwochabend vorgestellt.

Einen Vorentwurf hat das Büro für Stadtplanung aus Werlte konzipiert. Der stellvertretende Geschäftsführer Johann Müller beschrieb das Plangebiet, das in zwei Abschnitten vermarktet werden soll. In einem ersten Abschnitt geht es um eine rund einen Hektar große Fläche. Dort werden zehn Grundstücke angeboten in einer Größenordnung zwischen 750 und 800 Quadratmetern. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser. In einem zweiten Bauabschnitt werden weitere 23 Grundstücke in ähnlicher Größe vermarktet.

„Wir hoffen, dass wir diesen zweiten Abschnitt schon 2017 für die Bebauung freigeben können“, sagte Bürgermeister Gerd Wübbe. Was den ersten Abschnitt anbelange, solle es bereits im Juni nächsten Jahres losgehen. Bauamtsleiterin Angelika Lügering wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Verfahren bislang reibungslos verlaufe. Das gelte auch für die behördlichen Stellungnahmen.

Günstiger für Familien

Die entsprechenden Beschlüsse fielen einstimmig, ebenso der Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes „Ortsmitte-Süd“. Hier muss statt des bisherigen Mischgebietes ein „Sondergebiet für Einzelhandel“ ausgewiesen werden. Hintergrund ist der geplante Neubau eines Gebäudes für Aldi und und die Postenbörse im nächsten Jahr.

Weiter fortgesetzt wird ein Sonderprogramm im Baugebiet „Am Bürgerpark“, das Familien mit Kindern Vergünstigungen beim Erwerb eines Grundstücks ermöglicht. Danach gibt es eine Vergünstigung von einem Euro pro Quadratmeter und Kind. Aus diesem Topf sind bereits 21000 Euro an Zuschüssen an Familien geflossen.

Abschließendes Thema war die geplante Anschaffung eines Winterdienststreuers für knapp 4800 Euro. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Das derzeit eingesetzte Gerät ist nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik, insbesondere was die Einstellung der Streubreite anbelangt.

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