Kreuzanlage restauriert Denkmal in Wettrup erinnert an die Kriegstoten

Von Felix Reis

Feierlich gesegnet wurde die restaurierte Kreuzanlage auf dem Friedhof in Wettrup. Foto: Felix ReisFeierlich gesegnet wurde die restaurierte Kreuzanlage auf dem Friedhof in Wettrup. Foto: Felix Reis

Wettrup. Die restaurierte Kreuzanlage auf dem Friedhof in Wettrup ist unter großer Beteiligung der Bevölkerung mit einer kleinen Andacht gesegnet worden. Das Denkmal erinnert an die Gefallenen des 1. Weltkrieges.

„Das Kreuz ist das Erkennungszeichen der Christen. Es ist das Zeichen des Todes Jesu und erinnert uns daran, dass die Nachfolge Jesu nicht nur ein Weg auf den Sonnenseiten des Lebens ist, sondern oft auch ein Kreuzweg “, begann Pfarrer Heiner Mühlhäuser die Andacht. „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er schon gestorben ist“, zitierte er die Inschrift auf dem Kreuz.

Wie in den Chroniken erwähnt werde, sei diese Kreuzigungsgruppe im Jahr 1921 errichtet worden, berichtete Küster Paul Teismann. Es sollte an die Gefallenen des 1. Weltkriegs erinnern. Die 33 auf zwei Tafeln aufgeführten Namen von gefallenen Wettruper Bürgern wurden verlesen. „Gedenke o Israel derer, die da starben an ihren Wunden“ und „Milder Herr Jesus gib ihnen die ewige Ruhe“, ist auf zwei weiteren Inschriften zu lesen.

„Im Jahre 2014 – 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkrieges – beschloss der Kirchenvorstand, die notwendige Säuberung und Teilrestaurierung der Kreuzanlage in Auftrag zu geben“, fuhr Paul Teismann fort. Mit Unterstützung des Landkreises Emsland, der Gemeinde Wettrup, der katholischen Frauengemeinschaft und des Heimatvereins konnte das Projekt verwirklicht werden.

Nach der Segnung der Kreuzanlage durch Pfarrer Mühlhäuser und Verlesung der Fürbitten zogen die Teilnehmer in einer Prozession vom Friedhof zur Kirche zum gemeinsamen Gottesdienst.


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