Dokumentation von Gerhard Sels Buch über Juden in Lengerich wird nachgedruckt

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Geschichtlich sehr interessiert ist Gerhard Sels. Er war als letzter Leiter der evangelischen Schule in Lengerich tätig – und hat auch ein Buch über die früher in Lengerich lebenden jüdischen Mitbürger geschrieben.Geschichtlich sehr interessiert ist Gerhard Sels. Er war als letzter Leiter der evangelischen Schule in Lengerich tätig – und hat auch ein Buch über die früher in Lengerich lebenden jüdischen Mitbürger geschrieben.

Lengerich. Die 116-seitige Dokumentation „Vom Leben und Sterben der Lengericher Juden“ von Gerhard Sels wird ab Ende April im Bürgerbüro der Gemeinde wieder erhältlich sein.

So haben die Mitglieder des Gemeinderates auf der jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, das Buch des pensionierten Lehrers und Heimatforschers nachdrucken zu lassen, nachdem die ersten 150 Exemplare innerhalb weniger Monate verkauft worden waren.

In jahrzehntelanger Arbeit hatte Sels zuvor das Leben der früher in Lengerich lebenden jüdischen Mitbürger erforscht und pflegt freundschaftlichen Kontakt zu ihnen und deren Nachkommen. Im Buch (15 Euro) verweist er aber auch auf viele jüdischen Bürger aus Lingen und den umliegenden Gemeinden, die sich 1842 zur Synagogengemeinde Freren zusammengeschlossen haben.


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