Bürgerversammlung am 18. Februar Ideen für Bawinkel, Gersten und Klosterholte beim Dialogprozess gefragt

„Einsatz fürs Dorf“ und kreative Ideen für eine gelingende Zukunft von Bawinkel, Gersten sowie Klosterholte und damit einhergehend Teile des südlichen Stadtgebiets von Haselünne prägten bereits den Workshop im LWH und sind jetzt von allen gefragt auf der Bürgerversammlung am Montag,  18. Februar um 19 Uhr in der Gaststätte Müter in Bawinkel. Foto: Pro-t-in„Einsatz fürs Dorf“ und kreative Ideen für eine gelingende Zukunft von Bawinkel, Gersten sowie Klosterholte und damit einhergehend Teile des südlichen Stadtgebiets von Haselünne prägten bereits den Workshop im LWH und sind jetzt von allen gefragt auf der Bürgerversammlung am Montag, 18. Februar um 19 Uhr in der Gaststätte Müter in Bawinkel. Foto: Pro-t-in

Bawinkel. „Einsatz fürs Dorf“ und kreative Ideen für eine gelingende Zukunft der ländlich geprägten Orte Bawinkel, Gersten sowie Klosterholte und damit einhergehend Teile des südlichen Stadtgebiets von Haselünne sind gefragt auf einer Bürgerversammlung am Montag, 18. Februar, um 19 Uhr in der Gaststätte Müter in Bawinkel.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, mitzuhören und vor allem auch mitzureden. Der Dialogprozess „Dorfgespräch“ als moderierter Austausch der Dorfgemeinschaften ist eine Vorstufe für die noch in diesem Sommer geplante Antragstellung zur Aufnahme der drei Dörfer in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen.   

Die Menschen aus Bawinkel, Gersten und Klosterholte sind miteinander viel mehr verbunden als nur über das symbolische Drei-Länder-Eck. Und so stellt sich auch für alle die eine Frage: Wie kann es im gemeinsamen Miteinander gelingen, dass die drei Orte auch im Jahr 2030 noch auf Pluspunkte wie Wohnqualität, Nahversorgung, Barrierefreiheit, Verkehrsanbindung, Bildungseinrichtungen, Vereinsleben, Ehrenamt, eine starke Landwirtschaft und gute Beziehungen untereinander bauen können? 

Gemeinsamer Dialog

Im Rahmen des vom Land Niedersachsen geförderten und von der Lingener Kommunikationsagentur Pro-t-in begleiteten Dialogprozesses „Einsatz fürs Dorf“ hoffen auch Lengerichs Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn sowie Adolf Böcker, Karl Köbbe und Werner Schräer als Bürgermeister von Bawinkel, Gersten und Haselünne in Hinblick auf die Bürgerversammlung auf viel Resonanz und Anregungen aus der Bürgerschaft. Dort sollen auch schon die ersten Ergebnisse eines kürzlich im Ludwig-Windthorst-Haus  (LWH) stattgefundenen Workshops mit rund 60 Akteuren aller drei Dörfer vorgestellt, gemeinsam gewichtet und lebhaft diskutiert werden. Im Anschluss daran sollen bis zu einem gemeinsamen Dorfabend am 20. Mai in der Gaststätte Köbbe in Gersten in noch zu gründenden, allen offen stehenden Arbeitskreisen miteinander Zukunftsvisionen entwickelt werden. Denn einig sind sich alle: Nur im gemeinsamen Dialog kann die Lebensqualität in der ländlich geprägten Heimat in den nächsten Jahrzehnten gehalten und Zukunft für alle Generationen gestaltet werden.

Zukunftsfähigkeit bewahren

„Auf dem Land ist das Idyll zuhause, sonst aber niemand mehr. Und wer das Land liebt, kommt nicht mehr davon los, zumindest nicht mehr mit dem Bus“: Damit es Bawinkel, Gersten und Klosterholte angesichts des demographischen Wandels und der sich stetig verändernden gesellschaftlichen Strukturen im schlimmsten Fall nicht irgendwann so ergeht wie in dieser Kampagne der Caritas beschrieben, sollen die Ortsgemeinschaften jetzt gemeinsam Zukunftsstrategien entwickeln. Dabei gilt es laut den Pro-t-in-Projektleitern Hilke Wiest, Tim Strakeljahn und Michael Ripperda auch: In einem kommunikativen Beteiligungsprozess die bereits vorhandenen Stärken von Bawinkel, Gersten und Klosterholte betonen und Neue initiieren, aber auch die jeweils eigene Identität bewahren, um als kleine, aber feine Orte zukunftsfähig zu bleiben.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN