Steigende Kosten Lennie-Bad in Lengerich soll im Februar 2019 öffnen

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Die Sanierung der Schwimmhalle in Lengerich läuft noch immer auf Hochtouren. Mitte bis Ende Februar 2019 soll das künftige Lennie-Bad für Besucher geöffnet werden. Foto: Samtgemeinde LengerichDie Sanierung der Schwimmhalle in Lengerich läuft noch immer auf Hochtouren. Mitte bis Ende Februar 2019 soll das künftige Lennie-Bad für Besucher geöffnet werden. Foto: Samtgemeinde Lengerich

Lengerich. Die Eröffnung der sanierten Schwimmhalle in Lengerich wird sich weiter verzögern. Mitte bis Ende Februar 2019 soll der öffentliche Badebetrieb starten. Fest steht hingegen der neue Name: Lennie-Bad.

"Auf Hochtouren" laufen nach Aussage des Lengericher Samtgemeindebürgermeisters Matthias Lühn die Arbeiten zur Sanierung der Schwimmhalle Lengerich. "Trotzdem wird sich die Wiedereröffnung des Bades wohl noch bis in den Februar hinziehen, da es in den letzten Wochen aufgrund nicht geplanter Maßnahmen und Lieferschwierigkeiten zu Verzögerungen gekommen ist", erklärte der Verwaltungschef auf der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates. 

Noch ist die Schwimmhalle in Lengerich eindeutig als Baustelle erkennbar. Der Badebetrieb soll Mitte/Ende Februar 2019 starten. Foto: Samtgemeinde Lengerich


Aktuell ist geplant, dass die technische Inbetriebnahme des Bades ab dem 1. Februar 2019 erfolgen soll, zwei bis drei Wochen später könnte der öffentliche Badebetrieb wieder aufgenommen werden. Nachdem auf der vorherigen Ratssitzung bereits die Eintrittspreise beschlossen worden sind, steht nun auch der Name des Bades fest. "Unglaubliche 154 Namensvorschläge haben uns auf allen Kanälen erreicht", freute sich Lühn: "Das zeigt auch die hohe Verbundenheit der Bürger mit diesem Bad."

"Schwapp" oder "Swembad Lengerke"?

Von "Schwapp", "H2O", "Schwimm-Sa-la-bim" bis zur "Oase Lengerich" und "Swembad Lengerke" reichten die Vorschläge. Durchgesetzt hat sich "Lennie-Bad". "Len" als Abkürzung für Lengerich und "nie" für Niedersachsen, da es auch ein Lengerich in Nordrhein-Westfalen gibt. "Der Vorschlag kam von Hedy und Wilhelmina Vedder aus Gersten, die sich nun über eine Jahreskarte für das neue Bad freuen können", ergänzte Lühn. Angedacht ist bereits die Gestaltung eines entsprechenden Maskottchens wie zum Beispiel einer Badeente mit gleichem Namen. 

Trotz noch so einiger loser Kabel, die aus den Wänden und Decken hängen, sieht man im Lengericher Schwimmbad, dass die Arbeiten schon gut fortgeschritten sind. Foto: Samtgemeinde Lengerich


Aktuell sind im Bad mit Kinderbecken und angeschlossener Sauna laut der Gemeinde Fliesenleger, Maler, Bad- und die Lüftungstechniker und auch Elektriker im Einsatz. In der kommenden Woche könnte der neue Hubboden eingesetzt werden. Anschließend erfolgt die Innenausstattung und die Neugestaltung der Außenanlagen. 

Lühn deutete in der Ratssitzung zudem an, dass die Kosten für das Bad gestiegen sind. "Das ist eine Sanierung. Da war uns klar, dass das passieren kann." So sei zum Beispiel die Erneuerung der beschädigten sogenannten Kopffliesen beim Überlauf ebenso nicht eingeplant gewesen wie der Austausch von einigen technischen Geräten. "Und wenn in der kommenden Woche das Gerüst im Becken entfernt wird, wird sich zeigen, wie der Zustand der dortigen Fliesen ist, nachdem das Becken die ganze Zeit nicht gefüllt und durch das Gerüst belastet war."


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