Passend zum 90-jährigen Bestehen Zwei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Lengerich

Von Felix Reis

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Die beiden neuen Fahrzeuge bildeten den Hintergrund für das Erinnerungsfoto. Foto: Felix ReisDie beiden neuen Fahrzeuge bildeten den Hintergrund für das Erinnerungsfoto. Foto: Felix Reis

Lengerich. Die Freiwillige Feuerwehr Lengerich hat jetzt mit vielen Gästen ihr 90-jähriges Bestehen und die Indienststellung von zwei neuen Fahrzeugen gefeiert.

„Das hat es in der Geschichte der Ortsfeuerwehr Lengerich noch nicht gegeben, dass gleich zwei Fahrzeuge in Dienst gestellt werden können“, sagte Gemeindebrandmeister Michael Moss in seiner Begrüßung. Das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) ersetzt das 32 Jahre alte Gruppenfahrzeug LF 8. Es ist, neben der üblichen feuerwehrtechnischen Beladung, mit einem 2000-Liter-Wassertank, Wasserwerfer, Tragkraftspritze, Notstromaggregat und einem ausfahrbaren Lichtmast ausgestattet.  

Ebenfalls neu im Fahrzeugpark ist der Mannschaftstransportwagen (MTW). Mit ihm ist sichergestellt, dass  Personal zu Einsätzen nachrücken kann. An den Gesamtkosten der beiden Fahrzeuge von rund 235.000 Euro beteiligte sich der Landkreis Emsland mit 41.250 Euro aus der Feuerschutzsteuer.


Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung der Ortsfeuerwehr Lengerich gefolgt. Foto: Felix Reis


Michael Moss begrüßte neben den Vertretern des Landkreises, der Kommunen, der Kirche, der Polizei, der Feuerwehrführung und den Kameraden der Einsatzabteilung mit ihren Partnerinnen besonders die Mitglieder der Altersabteilung und der Jugendfeuerwehr. Weihbischof Johannes Wübbe, ein gebürtiger Lengericher, segnete nach einer kurzen Andacht zusammen mit Pastorin Frauke Schäfer die Fahrzeuge.


In einer kurzen Andacht stimmten Weihbischof Wübbe und Pastorin Schäfer auf die Segnung ein. Foto: Felix Reis


„Unser vor zehn Jahren eingeführtes Fahrzeugkonzept hat sich bewährt“, freute sich Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn. Der Fahrzeugpark sei auf einem modernen Stand. Er gratulierte der Ortsfeuerwehr zu ihrem 90-jährigen Bestehen. „Mein Respekt für eure ehrenamtliche Arbeit, zu der ihr 365 Tage im Jahr 24 Stunden bereit seid“, lobte er.

„Das ehrenamtliche Freiwillige Feuerwehrsystem in Deutschland ist für uns selbstverständlich, aber nicht normal“, sagte Kreisdezernent Marc-Andrè Burgdorf. Seines Wissens werde es nur noch in Österreich praktiziert. „Unsere 2800 Einsatzkräfte in 54 Ortsfeuerwehren im Emsland stehen in kürzester Zeit für den Einsatz bereit“, sagte er. Das habe zum Beispiel bei dem Moorbrand bestens funktioniert. Sein Dank ging besonders an die Partnerinnen und die Arbeitgeber. Bürgermeister Gerd Wübbe schloss sich dem Dank an.

Die Fahrzeugschlüssel übergab Matthias Lühn (rechts) an Ortsbrandmeister Thomas Klute. Foto: Felix Reis


„In der Kreisfeuerwehr sind viele Mitglieder der Lengericher Wehr in mehreren Funktionen zusätzlich ehrenamtlich aktiv“, sagte Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff. Er und der stellvertretende Abschnittsleiter Alois Wilmes dankten den Kameraden und beglückwünschten sie zu den beiden Ereignissen.

„Das ist und war ein ereignisreiches Jahr für die Ortsfeuerwehr Lengerich“, sagte Ortsbrandmeister Thomas Klute. Sein Dank ging an die ehrenamtliche Arbeit seiner Kameraden und das Planungsteam für die neuen Fahrzeuge. Auch er schloss besonders die Partnerinnen und Arbeitgeber in seinen Dank mit ein.


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