Neues Baugebiet in Planung Namenlose Straße in Bawinkel wird zum Alten Tannenkamp

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Die Seitenräume der Straße, die in Bawinkel vom Bramweg aus zur B 213 führt, ist mit Rasengittersteinen befestigt worden. Dabei ist aufgefallen, dass die Straße noch gar keinen Namen hat... künftig soll sie nach der Verlängerung auch "Alter Tannenkamp" heißen. Foto: Carsten van BevernDie Seitenräume der Straße, die in Bawinkel vom Bramweg aus zur B 213 führt, ist mit Rasengittersteinen befestigt worden. Dabei ist aufgefallen, dass die Straße noch gar keinen Namen hat... künftig soll sie nach der Verlängerung auch "Alter Tannenkamp" heißen. Foto: Carsten van Bevern

Bawinkel. Die Straße, die in Bawinkel von der B 213 zum Bramweg führt, wird künftig zur Erschließung des am Bramweg geplanten neuen Baugebietes sicher häufiger genutzt. Dabei hat die Straße noch gar keinen Namen, was jetzt bei der Befestigung der Seitenräume auffiel. Künftig soll sie "Alter Tannenkamp" heißen.

Die Gemeinde Bawinkel plant, am Bramweg neben dem Sportplatz ein neues Baugebiet auszuweisen. Die vom Planungsbüro vorgelegten ersten Entwürfe hat Bawinkels Bürgermeister Adolf Böcker jetzt auf der jüngsten Gemeinderatssitzung im Dorfhaus Duisenburg vorgestellt. "Mit der Erschließung sind wir noch nicht ganz zufrieden. Dabei entstehen zu viele eher längliche Bauplätze. Vor allem die Planung der Erschließungsstraße sollte man sich noch einmal ansehen", erklärte Böcker.

Verzögerung durch Gutachten

Für die Aktualisierung der Entwürfe werden die Planer aber auch noch etwas Zeit haben, wie Böcker weiter ausführte: "Wir müssen dort noch ein sogenanntes spezielles artenschutzrechtliches Gutachten erstellen lassen." Und da ein solches Gutachten nur im Frühjahr oder im Sommer durchgeführt werden kann, werde sich die mögliche Ausweisung des Baugebietes mit rund 30 Bauplätzen auch "wohl um ein Dreivierteljahr" verzögern. "Das ist ärgerlich, lässt sich aber nicht vermeiden", erklärte Böcker.

Kleine Waldfläche muss überplant werden

Zurzeit gebe es laut dem Bürgermeister in Bawinkel aber keinen anderen Bereich, in dem man schneller neue und auch benötigte Baugrundstücke ausweisen könnte. "Wir haben uns im Ort verschiedene Bereiche angesehen. Überall gibt es aber Probleme, die dazu führen, dass dort Grundstücke wohl noch später zur Verfügung stehen würden", erklärte Böcker auf Nachfrage eines Bürgers. Leider müsse für das neue Baugebiet auch nicht nur eine Weide, sondern auch eine kleine Waldfläche überplant werden – aus den gleichen Gründen sei dies aber anders derzeit nicht möglich.

Aufmerksame Bauhofmitarbeiter

Und wenn das neue Baugebiet entstanden ist, werden viele sicher auch den verlängerten Teil des "Alten Tannenkamps" zum Auffahren auf die B 213 nutzen. Gerade bei diesem Weg sei laut Böcker jetzt Mitarbeitern des Bauhofes bei der Befestigung des Seitenraumes mit Rasengittersteinen auch aufgefallen, dass diese Straße noch gar keinen Namen hat: "Das wollen wir natürlich ändern und schlagen dafür die Verlängerung des Alten Tannenkamps vor." Die Mitglieder des Gemeinderates folgten diesem Vorschlag einstimmig und an der bislang namenlosen Straße werden künftig neben den Gittersteinen auch noch Straßenschilder angebracht werden können.


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