Trost nach Fehl- oder Totgeburten Trauerheft für verwaiste Eltern im südlichen Emsland erschienen

Statt eines Fotoalbums voller Kinderbilder Trauer nach einer Fehl- oder Totgeburt: Das Trauerheft soll verwaisten Eltern ein wenig Trost bringen. Foto: Christiane AdamStatt eines Fotoalbums voller Kinderbilder Trauer nach einer Fehl- oder Totgeburt: Das Trauerheft soll verwaisten Eltern ein wenig Trost bringen. Foto: Christiane Adam
Christiane Adam

Langen. Die Ansprechpartnerinnen für Frühverstorbene der Pfarreiengemeinschaft Lengerich-Bawinkel im Emsland haben ein Heft zur Trauerbewältigung für verwaiste Eltern herausgebracht.

Eine emotionale Aufgabe haben sich die Ansprechpartnerinnen für Frühverstorbene gestellt: Sie möchten für Familien da sein, die ein Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt verloren haben. Solche Ansprechpartnerinnen gibt es in vielen Gemeinden

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Fehl- und Totgeburten

Eltern von fehl- oder totgeborenen Kindern haben auch Ansprüche: Alle Frauen haben unabhängig vom Schwangerschaftsalter ein Anrecht auf die Betreuung im verwaisten Wochenbett durch eine Hebamme. Acht Wochen lang werden bis zu 16 Kontakte zur Hebamme von der Krankenkasse bezahlt, es sei denn, der Arzt stellt ein Attest aus, dass mehr Bedarf besteht. Nachblutungen, Kreislaufprobleme, Milchbildung und anderes können neben den psychosozialen Aspekten als körperliche Symptome zu behandeln sein. Auch für Mütter totgeborener Kinder besteht der gesetzliche Mutterschutz. Bis zu 36 Stunden dürfen die Kinder zuhause aufgebahrt werden. Auf allen katholischen Friedhöfen gibt es inzwischen Kindergräber, in Lingen außerdem auf dem Neuen Friedhof, in Baccum, Biene, Darme und Schepsdorf.  Weitere Informationen zu dem Thema können Agnes Buschermöhle (Tel. 05963/940216) oder Alwine Röckener (Tel. 0591/ 6106113) geben.

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